März 16, 2022

Wenn dir mentale Stärke fehlt, kann dein Leben anstrengend sein, erfolglos und von Ängsten geplagt. Doch was bedeutet es eigentlich, mental stark zu sein? Im Beitrag erfährst du, wie du deine mentale Stärke trainieren und anwenden kannst.

Was ist mentale Stärke eigentlich?

Mental Stark bist du immer, wenn deine beiden Gehirnhälften synchronisiert sind. Bist du zum Beispiel unkonzentriert, nervös oder angespannt, sind  beide Gehirnhälften nicht synchron, die rechte oder die linke Seite ist aktiver.

Die linke Gehirnhälfte übernimmt den rationalen Bereich und die rechte Gehirnhälfte den emotionalen Bereich. Haben beide unterschiedliche Frequenzen, sind sie nicht synchron, somit ist eine Gehirnhälfte aktiver und du reagierts dadurch sehr emotional oder extrem rational und häufig der Situation nicht angemessen.

Zum Beispiel, wenn deine rechte Gehirnhälfte die emotionale  höhere Frequenzen hat, regst du dich plötzlich auf, brüllst oder bist abgenervt oder brichst bei einer Kleinigkeit in Tränen aus. 

Nur wenn deine linke Gehirnhälfte optimal mit deiner rechten kooperiert, also gleiche Frequenzen hat, kannst du das gesamte Potenzial deines Gehirns abrufen und nutzen.

Die Grundidee kommt aus dem Leistungssport. Dort wurde festgestellt, dass mental starke Sportler disziplinierter sind, dadurch fokussierter, entschlossener, selbstsicherer und somit einen entscheidenden Vorteil im Wettkampf haben.

Die Herausforderungen des Alltags sind oft ähnlich wie im Hochleistungssport und deshalb ist mentale Stärke für jeden Menschen wichtig.

Ein großes Problem in unserer Zeit ist, dass die Beschäftigung mit dem eigenem Ich und den Emotionen als Zeichen von Schwäche, Gefühlsduselei oder Esoterikkram abgetan werden.

Das führt dazu, dass du deinen Gefühlen keinen freien Lauf lässt, sie unterdrückst, versteckst und glaubst, immer und überall rational sein zu müssen. „Gefühle sind was für Schwächlinge und Versager“, ist eine gern getätigte Aussage, die uns vielleicht schon seit der Kindheit prägt.

Und gerade dieses Unterdrücken und immer rational sein zu wollen führt dazu, dass du nach und nach immer mehr Ängste und Blockaden entwickelst.

Speziell bei kinästhetischen Menschen kommt es dann zu Leistungsabfall, Erschöpfung und kann im schlimmsten Fall im Burnout oder Depression endet.

Kennst du das: "mal richtig die Zähne zusammenbeißen, dann klappt das schon" oder "nur die Harten kommen in Garten; …“?

In der heutigen Leistungsgesellschaft ist der Glaube verankert, dass man stark und hart sein muss, wenn man sich durchsetzen und etwas erreichen will.

Aber; sind die eiskalten gefühlslosen Arschlöcher wirklich mental stark und deswegen erfolgreich oder verdrängen sie ihr Inneres und können deswegen über die sogenannten „Leichen“ gehen für ihre Karriere oder ihr Ziel?

Besitzt du eine ausgeprägte mentale Stärke, dann kannst du aufkommenden Gefühlen wie Wut, Frust, Trauer und andere negative Gedanken bewusst zulassen und mit ihnen umgehen.

Du weißt durch das Wissen über deinen inneren Prozessen, dass dies völlig normal ist und zum Mensch(-lich)sein dazu gehört.

Durch deine mentale Stärke bist du im Einklang mit deinen persönlichen Werten und Moralvorstellungen. Du bist authentisch und weißt, warum du wie auf etwas reagierst und kannst es dadurch auch steuern.

Geistige Stärke hat also überhaupt nichts mit „Zähne zusammenbeißen“ oder „Gefühle verdrängen“ zu tun.

Die echte mentale Stärke bedeutet Annehmen und Loslassen statt Drücken, Drängen oder Kontrollieren.

Jeder hat in seinem Leben Herausforderungen zu meistern, deren Überwindung mentale Stärke verlangt. Erinnerst du dich an deine Herausforderungen, die du schon erlebt hast? Auf meiner "über mich" Seite, erzähle ich dir, über einige meiner Herausforderungen.

Wie du deine nächste emotionale Belastung mit mentaler Stärke beherrschst, erzähle ich dir im weiteren Verlauf.

Mentale Stärke ist wichtig für jeden Menschen

Was glaubst du; ist die körperliche oder die geistige Stärke wichtiger?

Ich bin fest davon überzeugt, dass die mentale Stärke wichtiger ist. Kennst du den britische Astrophysiker Stephen Hawking oder den Motivationstrainer Janis McDavid oder meinen Schwiegervater Karl? 

Stephen Hawking erkrankte an ALS, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Dies führte dazu, dass er im Rollstuhl saß und später auch nicht mehr sprechen konnte.

Mit seiner Erkrankung war er Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge.

Stephen Hawking lieferte in seiner Lebenszeit trotz einschneidenden körperlichen Handicaps bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, zur allgemeinen Relativitätstheorie und zu Schwarzen Löchern. 

Janis McDavid studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke. 

Er ist Weltentdecker, Markenbotschafter, erfolgreicher Motivationstrainer und Autor.

Er kam ohne Arme und Beine zur Welt. 

Der Vater von meinem Schwiegervater Karl wollte, dass er den kleinen Familien-Bauernhof übernimmt und Landwirt wird. Karl hatte aber einen anderen Plan für sein Leben. Er zog es konsequent durch, obwohl sein Vater darüber sehr verärgert war.

Er studierte und wurde 1965 im Alter von 24 Jahren parallel zu seinem Studium jüngster LPG-Vorsitzender (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) fernab der Heimat in Mecklenburg-Vorpommern.

Er hatte große Verantwortung übernommen, denn in dem kleinen Dorf, wo er tätig war gab es viel Not und Elend, damals in den 1960-igern.

Er organisierte den Bau der Wasserversorgung, machte die Tier- und Pflanzenproduktion stark, kümmerte sich darum, dass es den Menschen immer besser ging von Waschmaschinen bis hin zur Gründung eines Fußballvereins.

Ich fragte ihn mal, ob er einen Plan im Kopf hatte oder woher er wusste, wann er was zu machen hatte. Er hatte keinen Businessplan, sondern hat die Bedürfnisse der Menschen erkannt und gehandelt.

Karl hat sein Leben lang gemacht, was gemacht werden musste, damit es der Gemeinschaft gut ging. Er übernahm Führung und die Verantwortung. Sein Weg war steinig aber er ist ihn geradlinig gegangen.

Neben seiner Aufgabe als LPG-Vorsitzender, engagierte er sich u.a. als Schöffe, Elternratsvorsitzender und fuhr als Betreuer bei Klassenfahrten mit, er war im Gemeinschaftshaus Hauseingangssprecher und als sein Sohn mit 13 Jahren zum Boxen ging und sie im Verein keinen Sektionsleiter hatten, machte er auch das mit Leidenschaft.

Absolut beeindruckend, wie er damals auch den Umschwung vom LPG-Vorsitzenden in der sozialistischen DDR zum erfolgreichen Geschäftsführer der Agrargenossenschaft in seinem Heimatort Barchfeld nach der Wende im wieder vereinten Deutschland hinbekommen hat.

Er musste kompetent mit Banken und westdeutschen Geschäftspartnern verhandeln, Meetings durchführen, Verträge veranlassen uvm. ohne Schulungen oder einem Mentor. In der neuen unbekannten Welt, kam er wieder zurecht. Immer gelassen, diszipliniert und fürsorglich.

Erst als er dann mit 68 in Rente ging und er sich sagte „ich habe bis jetzt genug getan, jetzt bin ich im Ruhestand“ baute er geistig zügig ab. In seinen letzten Jahren, konnte man schon von leichter Demenz sprechen.

Körperlich war er top fit, denn er ging 2x am Tag mit seinem Hund Luna in seinen Doktor Wald, ansonsten hatte er aber kaum Hobbies oder sonstige geistige Herausforderungen…

Alle 3 sehr unterschiedlichen Menschen besitzen oder besaßen die Eigenschaften mentaler Stärke.

Mental starke Menschen sind bereit, für ihr persönliches Ziel oder Visionen, anstrengende und herausfordernde Aufgaben und Dinge, die keinen Spaß machen zu tun; diese Dinge tun sie nur ungern. Aber sie tun sie. Und zwar immer und immer wieder, bis ihre Vision von ihrem Leben erreicht ist.

Mentale Stärke haben oder nicht ist also entscheidend darüber, ob du ein Gewinner oder Verlierer sein wirst.

Denn nicht die Umstände entscheiden, wie erfolgreich oder wie glücklich du bist, sondern dein Kopf, also die Art deines Denkens.

Du hast also eine 50/ 50 Chance für dein glückliches Leben.

Im Sport wird gesagt, man erkennt den Gewinner schon am Start, den Verlierer auch. Ein Sportler mit untrainierter mentaler Stärke, kann im Training Bestzeiten haben und beim Druck im Wettkampf versagen.

Du kennst doch sicher den Spruch: hinfallen-aufstehen-Krone richten-weitergehen!

Was bringt dir persönlich mentale Stärke

Dein Leben hat für dich viele Herausforderungen parat, im beruflichen wie auch im privaten Alltag.

Wenn du dich geistig, also mental darauf vorbereitest und darauf einstellst, dann kannst du deine Aufgaben gelassener erledigen. Sie erschrecken dich dann nicht und so fällt es dir leichter gute Ideen zur Lösung zu finden.

Jeden Tag entscheidest du dich für gewinnen oder verlieren.

Zum Beispiel:

  • Gesund oder ungesund essen
  • Sport machen oder auf der Coach liegen bleiben
  • sich von toxischen Menschen lösen oder sich einreden, sie / er hat es nicht so gemeint, dich wieder zu demütigen
  • ein wichtiges Gespräch erledigen oder immer auf morgen verschieben
  • eine neue Aufgabe annehmen oder ablehnen und weiter vorm Leben davonlaufen

Je mehr du dich für deinen Gewinn entscheidest, desto besser wird dein Leben dauerhaft sein.

Mentale Stärke ist somit für dich der Schlüssel, um deine Ziele zu erreichen ob im Sport, im Beruf oder um dein Leben (wieder) genießen zu können. Du bist von dir überzeugt und verspürst weniger Ängste und Zweifel auf deinem Weg.

Wenn du mental stark bist, wirst du deine geistigen und körperlichen Kräfte im richtigen Augenblick abrufen können und deine nächste Herausforderung stressfrei bewältigen.

Wer ein gutes Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit besitzt und mit Begeisterung vorangeht, ist gut gewappnet für Hindernisse aller Art. Rückschläge und Niederlagen dienen dazu, aus Fehlern zu lernen.

Mental starke Menschen erleben Probleme einfach anders.

Was sind jetzt also die besten Eigenschaften oder Fähigkeiten, die mentale Zähigkeit und emotionale Belastbarkeit ausmachen?

Die wichtigsten Fähigkeiten, um mental stark zu sein

Egal was kommt, du bleibst im Fluss und meisterst jede Herausforderung. Du glaubst an dich und daran, dass du allen Problemen gewachsen bist. Du nimmst die Welt und das Leben so wie es ist und machst aus allen Situationen das Beste.

Hört sich doch nach einem super Leben an, oder? Das Rezept dazu sieht folgende Zutaten vor:

Selbstreflektion

ist die Fähigkeit, sich selbst realistisch-kritisch zu betrachten und sich selbst zu hinterfragen. Zu erkennen, warum du etwas tust und welche Gefühle oder Gründe dich immer wieder antreiben.

Erst durch dieses Reflektieren kannst du aus Fehlern lernen, impulsive Reaktionen vermeiden und deine Emotionen steuern. Das sorgt nicht nur für emotionale Stabilität, sondern auch für Impulskontrolle.

Du kannst dein Leben positiver und bewusster leben und nicht ständig wie fremdgesteuert funktionieren.

Ich habe im Blog „Selbstreflexion: Vorrausetzung für dein Glück und dein Erfolg im Leben“ ausführlich darüber geschrieben; lese hier darüber mehr.

Selbstliebe

ist die Fähigkeit, sich selbst mit allen Stärken und Schwächen anzunehmen und zu wertschätzen.

Du kennst deine eigenen Bedürfnisse, nimmst Rücksicht auf dich, kannst für dich sorgen und liebevoll mit dir selbst umgehen.

Selbstliebe meint nach Definition des US-Psychologen Morris Rosenberg „das subjektive Empfinden seines eigenen Wertes, die Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit, die Zufriedenheit mit sich selbst“.

Mentale Stärke ist ohne Selbstliebe nicht möglich. Mental starke Menschen sind nicht darauf angewiesen, von anderen unterhalten oder abgelenkt zu werden, sondern können auch mit sich selbst glücklich sein.

Selbstsicherheit

ist die Fähigkeit, so zu handeln, dass deine eigenen Bedürfnisse und Rechte befriedigt werden, ohne dabei die anderen Menschen in deinem Umfeld einzuschränken.

Es geht also nicht wie beim Selbstbewusstsein darum, wie ein Mensch sich selbst wahrnimmt, sondern um seine soziale Kompetenz.

Ein respektvolles, freundliches Miteinander ist dir wichtig, aber es ständig anderen immer nur recht machen zu wollen, um möglichst nirgendwo anzuecken, also sich dem Umfeld oder gesellschaftlicher Normen anzupassen macht dich unglücklich und schwächt deinen Geist.

Mentale Kraft zeichnet sich dadurch aus, dass du „Nein“ sagen kannst. Du kennst deine Grenzen, Werte und Ziele und richtest dein Leben danach aus, auch wenn das andere Menschen enttäuscht oder verärgert.

Selbstvertrauen

ist die Fähigkeit, sich problemlos Herausforderungen zu stellen.

Du fühlst selten Selbstzweifel, hast ein positives Bild von dir und glaubst daran, alle Aufgaben gut bewältigen zu können.

Du beschäftigst dich mit Dingen, die dich interessieren und die du gut kannst. Menschen die nur etwas tun, um Anerkennung von anderen zu bekommen, gehen oft unsicher durchs Leben.

Mental Starke aber sind sich ihrer selbst sicher und intrinsisch motiviert, sich weiterzuentwickeln.

Selbstakzeptanz

ist die Art und Weise, wie du dich selbst in der Gesamtheit wahrnimmst und akzeptierst. Dies ist eine wichtige Fähigkeit für dein psychisches Wohlbefinden und dein Lebensglück.

Wie soll dich jemand anderes gut finden, wenn du selbst es nicht tust?

Selbstakzeptanz heißt nicht nur, dein Aussehen so zuzulassen, wie es ist oder deine Macken zu akzeptieren. Selbstakzeptanz heißt darüber hinaus auch, die eigene Lebensgeschichte, so wie sie verlaufen ist, zu respektieren.

Jeder Mensch hat einige Schwächen, Macken, Ecken und Kanten. Geistig starke Menschen schämen sich nicht für ihre Defizite.

Entweder sie nehmen sie an, arbeiten daran oder umgeben sich ganz natürlich mit anderen Menschen, die diesen Mangel ausgleichen.

In meinem früheren Job, habe ich die sogenannten "Korinthenkacker" gut gefunden und gern mit ihnen gearbeitet. Meine Schwäche war das oberflächliche Lesen von Anweisungen, Vorgaben oder Unterlagen mit viel Text. 

Die sehr genauen sachlichen Mitarbeiter hinterfragten penibel oder wollten die Vorgabe von mir genau erklärt haben, entdeckten auch Fehler oder Ungereimtheiten. Diese Mitarbeiter waren anstrengend und wertvoll für mich, da sie meine Schwäche ausglichen und mich vor Fehler bewahrten.

Selbstwertgefühl

ist die Fähigkeit, seinen eigenen Wert zu kennen.

Obwohl niemand perfekt ist, hat doch jeder Mensch gute und wertvolle Eigenschaften und Qualitäten.

Ist dein Selbstwertgefühl gering, dann ist deine Aktivität hoch, dein Selbstwert zu beschützen. Du suchst dann in deinem Umfeld, verstärkt nach positiven Informationen über dich, während du negative Behauptungen über dich selbst versuchst zu verhindern.

Nicht dein Verhalten oder deine materiellen Erfolge bauen ein authentisch starken Selbstwert auf, sondern das, was du über dich denkst, wie du dich fühlst und lebst.

Mental starke Menschen spüren wenig Selbstzweifel. Wenn du mehr über Selbstzweifel erfahren willst, lese im Blog „Selbstzweifel: Tipps wie du deine Unsicherheit überwindest“ weiter.

Selbstdisziplin

ist die Fähigkeit, dein eigenes Verhalten zu kontrollieren, Versuchungen zu widerstehen und Hindernisse zu überwinden. Du kannst Aufgaben oder Ziele konsequent und geradlinig durchziehen.

Zum Beispiel: du willst mehr Sport machen aber die Couch kämpft auch um deine Aufmerksamkeit. Jetzt würde dir Selbstdisziplin helfen, um dich aufzuraffen.

Mangelnde Selbstdisziplin erkennst du übrigens daran, dass du ständig Gründe findest, warum etwas nicht klappt, anstatt es einfach zu probieren. Die Angst zu scheitern kann dabei auch eine Rolle spielen.

Um im Leben Erfolg zu haben, brauchst du gar nicht außergewöhnlich viel Klugheit oder Geschick, sondern vor allem Selbstdisziplin.

Selbstbeherrschung

ist die Fähigkeit, den eigenen Impulsen zu widerstehen.

Du kannst damit deine Emotionen, dein Verhalten und deine Wünsche kontrollieren auch, wenn Versuchungen oder Belohnungen dir etwas anderes einreden. Also erst dann handeln, wenn es notwendig ist und nicht, wenn man gerade möchte.

Andere Begriffe dazu sind: Impulskontrolle, Selbstregulation oder Willensstärke.
Wer sich selbst beherrscht, ist damit gut in der Lage…

  • Ärger zu regulieren
  • Konsum zu kontrollieren
  • Kalorien zu reduzieren
  • Süchten zu widerstehen
  • Neue Fähigkeiten zu lernen

Selbstverantwortung

ist die Fähigkeit, für das eigene Handeln, Fühlen und Denken, Verantwortung zu übernehmen.

Das bedeutet: Du beschäftigst dich mit deinem eigenen Verhalten und stehst dabei auch für mögliche Konsequenzen ein, die sich durch dein Tun ergeben.

Das ist allerdings oft leichter gesagt als getan: Wenn etwas schiefläuft, neigen die meisten Menschen dazu, ihr Verhalten durch das Verhalten anderer Menschen zu rechtfertigen: „Weil der das getan hat, musste ich Jenes tun“ o.ä..

Menschen mit mentaler Stärke akzeptieren, was nicht zu ändern ist oder ändern, was sie nicht akzeptieren wollen. Sie treffen Entscheidungen und übernehmen dabei die volle Verantwortung für jede ihrer eigenen Entscheidungen. So wie auch für ihr Leben.

Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben und jammern über ihre aktuelle Lage und vergeuden dadurch viel ihrer wertvolle Lebenszeit mit Negativität.

Ich habe mal in einem Seminar gehört: „Wenn du nur jammerst und nichts änderst, ist deine Lage nicht so schlimm wie du tust, denn sonst würdest du etwas verändern.“

Selbstbewusstsein

ist die Fähigkeit, von den eigenen Begabungen überzeugt zu sein, Vertrauen in deine Handlungskompetenz und den eigenen Wert zu haben.

Als selbstbewusster Mensch kennst du deine Stärken, Fähigkeiten und auch deine Macken.

Du traust dir mehr zu, probierst deswegen auch mehr und hast dadurch auch oft mehr Erfolg. In Konflikten oder Konfrontationen bleibst du gelassener.

Authentisch 

Das Wort Authentizität lässt sich vom Griechischen “authentikos” ableiten und bedeutet echt, unverfälscht oder den Tatsachen entsprechend.

Überträgst du diesen Begriff auf dich, bedeutet authentisch sein, dass du weißt, was du willst und was dir wichtig ist, du kommunizierst das offen nach außen und handelst auch danach.

Kennst du deine dir wichtigen Werte und Prinzipien?

Starke Menschen treffen Entscheidungen, die Ihren Werten entsprechen. Lassen sich dabei nicht verunsichern und können sich auch mit den möglichen Konsequenzen daraus arrangieren.

Lösungsorientierung

ist die Fähigkeit, sich nicht auf das Problem und seine Schwierigkeiten, sondern auf das Ziel und den Weg dahin zu konzentrieren.

Du denkst in Lösungen, nicht in Problemen. Du erkennst deine Möglichkeiten und nutzt diese auch.

Wer wirklich etwas erreichen möchte, findet Wege. Wer etwas nicht wirklich will, findet Ausreden.

In Balance 

ist die Fähigkeit, die richtige Balance zu finden zwischen Zuviel und Zuwenig, zum Beispiel zwischen Arbeitszeit und Freizeit.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, heißt es im Volksmund.

Arbeit ist aber nicht alles. Was nützt dir beruflicher Erfolg, wenn dabei deine Familie, deine Freundschaften oder deine Gesundheit auf der Strecke bleiben?

Warum ist es so schwer, dies in Einklang miteinander zu bringen, eine gute „Work-Life-Balance“ zu finden?

Der Mangel an Zeit kann es eigentlich nicht sein, dank moderner Technik erledigen wir heute vieles schneller als früher. Es ist vielmehr der eigene Umgang mit der Zeit, der vielen zu schaffen macht.

Wie oft hast du dich in den aufgezählten Fähigkeiten oder Eigenschaften wiedererkannt?

Nicht so oft, dann lese weiter und erfahre, wie du deine mentale Stärke erreichen kannst.

Wie kannst du mental stark werden

Das wichtigste zuerst: Man kann mentale Stärke trainieren und dadurch die Psyche stärken.

Mentales Training verfolgt das Ziel, deinen Körper und deinen Geist in Einklang zu bringen. Nur durch die Balance zwischen Körper und Geist lässt sich dein Potenzial steigern und voll ausschöpfen.

Es nützt nichts, wenn dein Verstand Erfolg haben will aber dein Unterbewusstsein Bedenken hat. Stress, Angst, Zweifel und Unsicherheit lähmen deine Leistung und führen zum Misslingen deiner Ziele, Wünsche oder Lebensvisionen.

Wenn du deine mentale Stärke trainieren und deine Psyche stärken willst, solltest du dir bewusst sein, dass es immer die kleinen Schritte sind, die zum Erfolg führen.

Also nicht alles auf einmal verändern wollen, sondern suche dir ein Teil raus, an dem du im ersten Schritt aktiv arbeiten willst.

Tipps, um die täglichen Aufgaben locker zu bewerkstelligen

In diesem Abschnitt zeige ich dir, wie du deine täglichen Herausforderungen mental stark meistern kannst.  

Je öfter du es schaffst, diese Tipps in deinen Alltag einzubauen, umso schneller wirst du positive Veränderung bemerken.

Ob du glaubst, du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht, du wirst auf alle Fälle recht haben! (Henry Ford)

Ziele klar setzen

Ohne ein klares Ziel oder einer konkreten Aufgabe kannst du keine Entschlossenheit entwickeln, es zu schaffen.

Setze dir ein Wochenziel und lege Schritte fest, um auf dieses Ziel jeden Tag hinzuarbeiten.

Zum Beispiel: Sport mind. 3x die Woche oder täglich 15 min. Meditation oder jeden Tag spazieren gehen an der frischen Luft oder täglich eine 1 Stunde Englisch lernen...

Vorbereitet sein

Wer sich intensiv auf seine Aufgabe oder auf die Herausforderung vorbereitet, kann dann auch sattelfester handeln.

Zum Beispiel: du sollst einen Vortrag halten, willst zu einem Bewerbungsgespräch oder musst in eine Prüfung. Bist du gut vorbereitet, wirst du entspannt die Situation meistern und nicht ins Stocken geraten und keinen Blackout bekommen.

Durch die Vorbereitung weißt du, was du wann wie sagen willst und weißt auch mit Einwänden umzugehen, denn die hast du mit in deiner Vorbereitung durchdacht.

Du kannst deine geistige Stärke z.B. fokussiert und gelassen sein, punktgenau abrufen.

Deine Gedanken steuern

Je größer die Zweifel, umso größer die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns.

Zum Beispiel: Du redest dir ein, der Vortrag, den du morgen halten musst, geht eh schief.

Na was meinst du? Genau!

Du bist extrem aufgeregt, dir bleibt der Atem weg, du kriegst kein Wort raus oder stammelst mit gepresster Stimme nur vor dich hin. Der Vortrag ist schief gegangen und das ist der Beweis für dich, du kannst sowas nicht.

Solche negativen Gedanken gilt es im Zaum zu halten, mit einer guten Vorbereitung und den Gedanken, dass du es richtig gut hinbekommst.

Denke an dein Ziel und sage dir immer wieder mehrmals am Tag: „Ich schaffe das, ich kann das …“ (andere können es doch auch…)

Visualisiere deinen Erfolg

Beim Visualisieren stellst du dir die Situation in detaillierten Bildern vor und speziell auch die Gefühle der Freude, die Erleichterung beim Erreichen deines Zieles.

Je stärker deine Gedankenbilder und die dabei empfundene Emotion, desto größer der positive Einfluss auf dein Erfolgsprogramm im Unterbewusstsein.

Auch hier nehme ich das Beispiel mit dem Vortrag (musste ich nämlich so oft machen), stelle dir in deiner Vorbereitung das Bild vor, wie du selbstbewusst vorne stehst und dein Thema vorträgst.

Wie du selber Freude daran hast, sicher und locker redest und die Teilnehmer dir gespannt zuhören und hinterher zu dir kommen und sich bei dir bedanken.

Hürden im Kopf erkennen

Behindern Ängste oder negative Gedanken deinen Erfolg, dann solltest du dich mit ihnen bewusst auseinandersetzen.

Wenn du deine Ängste akzeptierst, sie annimmst, kann das schon ein großer Schritt in Richtung Ziel sein.

Schreibe deine Ängste und Zweifel auf, z.B. mit einem Mindmap. Die schriftliche Konfrontation ist wesentlich intensiver und hat häufig eine effektivere Wirkung.

In meinem Blogbeitrag "Angst überwinden! Einfach, schnell und für immer mit der WAT Methode" kannst du dich ausführlich darüber informieren.

Erfolgstagebuch führen

So wie du deine Ängste und Sorgen notierst, schreibe auch Aufgaben, Ziele und Erfolge auf.

Zum Beispiel notiere morgens, was du erreichen möchtest, was du umsetzen möchtest, worauf du dich freust.

Stelle abends fest, was du erreichst hast, worauf du stolz bist und wofür du dankbar sein kannst.

Fokussiere dich beim Aufschreiben auf deine Erfolge, wann du mental stark warst und wie du dich dabei gefühlt hast.

Es gibt dazu schon verschiedene Erfolgstagebücher, diese erhältst du auch schon vorbereitet im Internet.

In der Ruhe liegt die Kraft

Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt.

Stehst du vor einer herausfordernden Situation, schotte dich einige Minuten vorher ab und mache die Wechselatmung, visualisiere nochmal dein Vorhaben und motiviere dich mit einer Affirmation. 

Am Ende des Beitrages habe ich Arbeitsblätter für dich zusammengestellt. In diesem zeige ich dir wie die Wechselatmung und Affirmation geht. Nutze den Download Button und lade sie dir einfach runter.

Und dann ran an die Herausforderung!

Ziel immer im Blick haben und Erfolge feiern

Finde in deinem privaten Umfeld Menschen, die an dich und an dein Ziel glauben. Sie werden dich anspornen und bei Rückschlägen wiederaufbauen. Du kannst dir auch einen Mentalcoach engagieren.

Ein solcher Rückhalt kann wesentlich dazu beitragen, dass du dein Ziel punktgenau erreichst.

Sobald du einen Schritt in Richtung Ziel erfolgreich hinbekommen hast, feiere dich und belohne dich. Du hast es dir verdient, auch wenn der Schritt nur winzig klein war.

So lernst du, dir zu vertrauen und wirst dich noch etwas stärker auf den nächsten Schritt fokussieren können.

Ist das alles wirklich so einfach?

Naja, Wundertechniken gibt es nicht. Um Veränderungen wirklich zu realisieren, solltest du über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen konsequent das gewünschte Verhalten umsetzen. Erst dann findet dein Unterbewusstsein es normal und wendet es im Automatismus an.

Und: zum Leben gehören Herausforderungen und Krisen. Du wirst auch weiterhin Höhen und Tiefen erleben. Du wirst als mental starker Mensch jedoch die nächsten Probleme entspannter lösen und an jeder neuen Herausforderung wachsen statt zu verzweifeln.

Deshalb meine von Herzen kommende Empfehlung:

Starte jetzt mit der Entwicklung deiner mentalen Stärke, um deine Ziele zu erreichen, Probleme zu lösen und Herausforderungen zu überwinden.

Übungen, um nachhaltig mental stark zu sein

Im Folgenden habe ich acht Möglichkeiten aufgeführt, mit denen du deine mentalen Kräfte nachhaltig steigern kannst.

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst. “ (Albert Schweizer)

Offen für Herausforderungen sein

Nutze jede Gelegenheit, dich weiterzubilden oder etwas Neues zu lernen, denn dann bildet dein Gehirn neue synaptische Verbindungen.

Synaptische Verbindungen sind zum Beispiel wichtig für deine Konzentration, Kreativität, Gelassenheit, Lernfähigkeit und Entschlossenheit. Je mehr synaptische Verbindungen du hast, desto einfacher wird dir alles fallen und desto gelassener bist du.

Warte also nicht, bis dein Chef oder jemand anderes dir Weiterbildung anbietet. Überleg doch mal, was du schon immer mal lernen oder erleben wolltest.

Eine tolle Herausforderung könnte auch sein, seine körperlichen Grenzen zu testen. Im Jahr 2019 haben mein Mann und ich uns für ein Event 100km in 24h zu gehen angemeldet.

Es fand zwar im April 2020 wegen der Coronakrise nicht statt aber es hat dazu geführt, dass wir vorab mehrere tolle Trainings-Wanderungen zwischen 20 und 50km gemacht haben.

Weißt du, wie das ist: du hast schon 45km hinter dir und plötzlich kannst du nicht mehr, aber das Ziel ist nur noch 5km entfernt. Mir tat alles weh und ich hatte eine riesen Blase am Fuß.

Aufgeben und ein Taxi rufen? Nein. Obwohl die letzten 5km viel härter waren, als die vorangegangenen 45 km haben wir es zwar völlig kaputt geschafft aber die Glückshormone sprudelten. Was war ich stolz auf uns.

Eine weitere Herausforderung sind Veränderungen. Nutze die Veränderung als Chance, um dich mental weiterzuentwickeln und sehe es nicht als Hindernis, sondern als Möglichkeit, dein Leben in eine neue Richtung zu lenken.

Vielleicht wird dein Leben dann ja so richtig toll, du wirst es nur rausfinden, wenn du es wagst etwas zu verändern.

Dein richtiges Mindset

Schreibe deine Glaubenssätze und Überzeugungen auf. In der Vergangenheit hast du dir vielleicht viele negative Glaubenssätze eingeprägt.

Wenn du sie aufschreibst, wabern sie nicht mehr so prägend durch dein Unterbewusstsein.

Am Ende des Beitrages findest du ein Arbeitsblatt um negative Glaubenssätze zu erkennen und zu lösen; drucke es dir aus und die Bearbeitung wird dir leichter fallen.

Formuliere die negativen dich blockierenden Glaubensätze in positive um.
Beispiel: anstatt „ich bin zu dumm um was Neues zu lernen“ ist effektiver „ich weiß, wie ich lernen kann und das ich es schaffe“

Negative Gedanken fördern die Bildung von Stresshormonen und positive Gedanken die Bildung von Glückshormonen. 

Achtsamkeit lernen

Versuche mal einen Apfel solange wie möglich zu essen!

Starte mit 10 min, steigere beim nächsten auf 20 min usw..

Lass dir bei allem Schritten Zeit!

  1. 1
    betrachte ihn zu erst, lass ihn dazu auf dem Tisch o.ä. liegen
  2. 2
    nehme ihn nun in die Hand und fühle und ertaste ihn 
  3. 3
    jetzt, der erste Biss. Auch dieses erste Stückchen im Mund erst nur mit der Zunge ertasten und befühlen
  4. 4
    als letzten Schritt fühle und spüre, was passiert beim langsam kauen, wie ändert sich der Geschmack und die Konsistenz

Es gibt viele Übungen und Techniken, die deine Achtsamkeit trainieren. Dein Geist soll sich dabei nur noch einer Sache widmen. Alles andere wird für die Zeit aus deinen Gedanken gelöscht.

Hierfür eignet sich auch das Meditieren und Yoga sehr gut. Das gleiche gilt für Atemübungen. In meinem Beitrag auf Svenjas Ernährungsblog „Wie Meditation dir hilft, gelassen und entspannt zu sein!“ habe ich es ausführlich erklärt, lese doch mal wie auch du meditieren lernen kannst.

Das berühmte „im Hier und Jetzt sein“, bringt dich zur inneren Ruhe, Gelassenheit und Harmonie. 

Wenn du mit deinen Gedanken im Einklang bist, ist es dir möglich, wirklich klar, fokussiert und stark zu handeln. Dann sind deine Gehirnhälften synchronisiert.

Gesunde Gewohnheiten einführen

Es gibt gute und weniger gute Gewohnheiten. Die guten Gewohnheiten sind äußerst wichtig, um eine gute mentale Stärke zu entwickeln.

Beispiele:

  • während dem Essen kein fernsehen und nicht ständig aufs Handy schauen
  • Langsam kauen und jedes Stück genießen, im sitzen essen
  • Gesunde und frische Lebensmittel (saisonal und regional) nutzen
  • Kein Handy im Schlafzimmer und mind. 1 Stunde vor schlafen kein Handy mehr nutzen
  • Treppen statt Aufzüge nutzen
  • mind. 30 Minuten täglich an der frischen Luft spazieren, joggen oder Nordicwalken
  • sich freuen, ziehe die Mundwinkel hoch und lache einige Minuten
  • gönne dir täglich mind. 10 min. Stille. Gehe mit allen 5 Sinnen durch die Stille: was spürst du, fühlst du, hörst du, schmeckst du, riechst du

Eigene Werte definieren

Kennst du deine 5 wichtigsten Werte? Ist dir Ehrlichkeit, Treue, Gerechtigkeit, Sicherheit, Freiheit oder Pünktlichkeit, …wichtig? Bist du eher ein Kopfmensch oder ein Herzmensch?

Mache dir mal Gedanken und schreibe sie auf! Am Ende des Artikels habe ich für dich zur Hilfe eine Liste mit vielen Werten angehängt. Nimm dir ein Textmarker und streiche spontan die Werte an, bei denen du fühlst "ist mir wichtig".

Wenn du dir im Klaren über deine Werte bist, kannst du weniger beeinflusst werden. Du erkennst dann, was dir wichtig ist und was du wirklich willst in deinem Leben.

Was sind deine Vorlieben und auch Ängste, warum ist alles so wie es ist in deinem Leben, wirst du dann leichter erkennen können.

Nein sagen lernen

Immer Ja sagen und es Jedem recht machen, sich überall anpassen, Auseinandersetzungen immer aus dem Weg gehen und seine eigenen Grenzen nicht wahrnehmen ist ganz schön anstrengend, oder?

  • Sage nicht immer gleich Ja. Probiere mal ein Nein zu sagen. Beispiel eines weichen Neins: „Ich denke drüber nach und melde mich in den nächsten Tagen bei dir.“
  • Sei du selbst und versuche, nicht jedem Menschen zu gefallen und akzeptiere das nicht jeder dich mag. Überlege mal, dir gefallen auch nicht alle oder du magst auch nicht jeden und störts den Anderen?
  • setze Grenzen oder rote Linien, zum Beispiel ist es völlig in Ordnung, jemanden zu sagen, dass du dich ärgerst, weil dieser immer zu spät kommt. Sag deinem Umfeld wie du behandelt werden möchtest.
  • Nimm dir Zeit für dich selbst und mache Dinge, die du schon immer tun wolltest

Dankbar sein

Wer regelmäßig Dankbarkeit ausübt, denkt automatisch positiver und kann die guten Dinge im Leben auch viel leichter genießen.

Gewöhne dir an, mehrmals am Tag gedanklich dankbar zu sein.

Ich mache es öfters beim Spazieren. Ich danke dem Wind, weil ich eine leichte Brise sehr mag oder dem Vögelchen für sein schönes Zwitschern oder der Blume, weil sie so schön aussieht.

Ich bin auch dankbar über meinen Lebensweg und jede Phase, egal ob gut oder schlecht. Alles ist wichtig, um mental stärker zu werden.

Auch in der schlimmsten Krise findest du einige gute Dinge.

Oftmals sind es gerade die Schwierigkeiten, Hindernisse und Herausforderungen, die dich formen und dir Erfahrungen bringen, um gelassener mit dem Leben umgehen zu können.

Einer meiner Sprüche ist: Glück kann ich nur wahrnehmen und Dankbarkeit spüren, wenn ich auch Hindernisse kennengelernt habe.

Serotoninspiegel unterstützen

Neben zahlreichen Änderungen im Verhalten und Denken können auch pflanzliche Präparate deine mentale Stärke von innen heraus unterstützen.

Ich habe sehr gute Erfahrung mit 5HTP gemacht und bei großer Anspannung nutzte ich CBD/CGB.

Durch Ängste, Druck, Anspannung bildet dein Körper Stresshormone. Baust du sie nicht ab, zum Beispiel durch Bewegung kannst du deinen Serotoninspeicher schwieriger auffüllen.

Serotonin ist extrem wichtig für deine mentale und emotionale Stabilität. Es sorgt dafür, dass du Dopamin und Melatonin bilden kannst.

Dopamin und Melatonin sind für gute Stimmung, positive Gefühle wie Harmonie, Zufriedenheit und Gelassenheit und für guten und erholsamen Schlaf mitverantwortlich.

Gehirnhälften synchronisieren

Die linke Gehirnhälfte ist für die analytischen Denkprozesse, der Logik und Verstand zuständig. Die rechte Gehirnhälfte übernimmt das ganzheitliche Erfassen, die Intuition und Emotionen.

Zum Beispiel mit der linken Hälfte erkennst du Buchstaben und mit der rechten kannst du Sätze bilden und den Zusammenhang eines Textes verstehen.

Werden die rechte und die linke Gehirnhälfte synchronisiert, kann dein Gehirn wieder schneller, effizienter und kreativer arbeiten.

Du hast jetzt eine Menge Tipps erhalten, wie du deine mentale Stärke im Alltag verbessern kannst.

Fang mit den für dich einfachen Veränderungen an und weite sie dann mehr und mehr aus.

"Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand Deiner Tätigkeit." (Friedrich Schiller)

Versuche es, du wirst sehen, dass sich tatsächlich ein positiver Wandel zeigt.

Hier findest du alle Arbeitsblätter die ich im Beitrag erwähnt habe. du kannst so, einfach und auf einen Blick, dir deine Themen ausarbeiten und immer wieder anschauen. DOWNLOAD hier!

Fazit

Wenn es chaotisch wird, halte dich an den, der Ruhe bewahrt!

Mentale Stärke bezeichnet die Fähigkeit, in verschiedenen Lebenslagen zentriert, gelassen und kraftvoll zu sein.

Ziel ist es, mit mentaler Stärke ein Leben nach eigenen Vorstellungen zu führen und zwar auch unter Stress oder großem Druck.

Mentale Stärke hilft dir, Ruhe zu bewahren und neue Lösungsmöglichkeiten zu entdecken. Mental starke Menschen sind selbstbewusst, lieben Herausforderungen und lassen sich nicht so schnell entmutigen.

Mental starke Menschen zeigen, dass geistige Kraft kein Ding ist was dir in die Wiege gelegt wurde oder in den Genen deiner Familie liegt. Vielmehr kann jeder mentale Stärke trainieren und seine Psyche aktiv stärken.

Ein starker Geist ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches und erfüllendes Leben.

Wenn du dich selber nicht wertschätzt, vermittelst du Anderen den Eindruck, dass es in Ordnung ist, sich dir gegenüber schlecht zu benehmen.

Mentale Stärke im Alltag ist die Fähigkeit, mit Geduld und einer gewissen Lässigkeit die zu bewältigenden Arbeiten anzugehen und zu Ende zu bringen.

Mentale Stärke ist also eine Mischung aus Selbstvertrauen, Willenskraft und emotionaler Stabilität.

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