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	Kommentare zu: Ich war stolz darauf, nicht feinfühlig zu sein	</title>
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	<description>Innere Muster verstehen. Ruhe finden.</description>
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		<title>
		Von: Andrea Stoye		</title>
		<link>https://mentalio.de/ich-war-stolz-darauf-nicht-feinfuehlig-zu-sein/#comments/330</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Stoye]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:47:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://mentalio.de/ich-war-stolz-darauf-nicht-feinfuehlig-zu-sein/#comments/329&quot;&gt;Dr. Hanna Steffen&lt;/a&gt;.

Liebe Hanna,
genau diese Unterscheidung beschäftigt mich schon lange – weil sie in der Praxis so viel ausmacht. Wenn jemand glaubt, die Feinfühligkeit selbst sei das Problem, sucht er an der falschen Stelle.
Dein Bild des wachsamer werdenden Nervensystems trifft es sehr gut. Und ich erlebe es immer wieder: Wenn der Schutz nicht mehr gebraucht wird, ist die Feinfühligkeit plötzlich keine Last mehr.
Herzliche Grüße
Andrea]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://mentalio.de/ich-war-stolz-darauf-nicht-feinfuehlig-zu-sein/#comments/329">Dr. Hanna Steffen</a>.</p>
<p>Liebe Hanna,<br />
genau diese Unterscheidung beschäftigt mich schon lange – weil sie in der Praxis so viel ausmacht. Wenn jemand glaubt, die Feinfühligkeit selbst sei das Problem, sucht er an der falschen Stelle.<br />
Dein Bild des wachsamer werdenden Nervensystems trifft es sehr gut. Und ich erlebe es immer wieder: Wenn der Schutz nicht mehr gebraucht wird, ist die Feinfühligkeit plötzlich keine Last mehr.<br />
Herzliche Grüße<br />
Andrea</p>
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		Von: Dr. Hanna Steffen		</title>
		<link>https://mentalio.de/ich-war-stolz-darauf-nicht-feinfuehlig-zu-sein/#comments/329</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Hanna Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 20:18:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Andrea,

vielen Dank für diesen persönlichen und gleichzeitig so differenzierten Beitrag. Besonders hervorheben möchte ich deine Unterscheidung zwischen der angeborenen Feinfühligkeit als Anlage und den inneren Mustern, die bestimmen, wie wir mit dieser Anlage umgehen. Genau diese Differenzierung fehlt in vielen Diskussionen.

Das begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder: Menschen mit einer angeborenen Feinfühligkeit nehmen Spannungen, Stimmungen und Zwischentöne häufig sehr früh wahr. Wächst ein solcher Mensch in einem Umfeld auf, in dem viel Unsicherheit, Spannungen oder gar eine emotionale Unberechenbarkeit auftritt, ist es nicht verwunderlich, dass das Nervensystem noch wachsamer wird.

Dann verbinden sich eine feine Wahrnehmungsfähigkeit und frühe Schutzstrategien, und im Erwachsenenalter lässt sich oft kaum noch unterscheiden, was ursprünglich zur Persönlichkeit gehörte und was das Nervensystem zum Schutz dazugelernt hat.

Gerade deshalb trifft es dein Bild der Schutzmauer so gut. Sie war kein Fehler, sondern über lange Zeit eine sinnvolle Strategie. Und irgendwann durfte sie Stück für Stück durchlässiger werden, damit die ursprüngliche Feinfühligkeit wieder als Stärke erlebbar wurde.

Vielen Dank, dass du diese wichtige Perspektive so offen in diese Blogparade eingebracht hast. Ich bin sicher, dass sich viele Leserinnen und Leser darin wiederfinden werden.

Herzlich, Hanna]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Andrea,</p>
<p>vielen Dank für diesen persönlichen und gleichzeitig so differenzierten Beitrag. Besonders hervorheben möchte ich deine Unterscheidung zwischen der angeborenen Feinfühligkeit als Anlage und den inneren Mustern, die bestimmen, wie wir mit dieser Anlage umgehen. Genau diese Differenzierung fehlt in vielen Diskussionen.</p>
<p>Das begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder: Menschen mit einer angeborenen Feinfühligkeit nehmen Spannungen, Stimmungen und Zwischentöne häufig sehr früh wahr. Wächst ein solcher Mensch in einem Umfeld auf, in dem viel Unsicherheit, Spannungen oder gar eine emotionale Unberechenbarkeit auftritt, ist es nicht verwunderlich, dass das Nervensystem noch wachsamer wird.</p>
<p>Dann verbinden sich eine feine Wahrnehmungsfähigkeit und frühe Schutzstrategien, und im Erwachsenenalter lässt sich oft kaum noch unterscheiden, was ursprünglich zur Persönlichkeit gehörte und was das Nervensystem zum Schutz dazugelernt hat.</p>
<p>Gerade deshalb trifft es dein Bild der Schutzmauer so gut. Sie war kein Fehler, sondern über lange Zeit eine sinnvolle Strategie. Und irgendwann durfte sie Stück für Stück durchlässiger werden, damit die ursprüngliche Feinfühligkeit wieder als Stärke erlebbar wurde.</p>
<p>Vielen Dank, dass du diese wichtige Perspektive so offen in diese Blogparade eingebracht hast. Ich bin sicher, dass sich viele Leserinnen und Leser darin wiederfinden werden.</p>
<p>Herzlich, Hanna</p>
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