August 23, 2022

Du fühlst dich oft unecht und glaubst dich ständig verstellen zu müssen, du machst dich kleiner als du bist, passt dich ständig an? Du merkst selbst, dass noch einiges in dir steckt aber du kriegst dein Potenzial nicht richtig genutzt. Der Grund könnten deine psychischen Blockaden sein. Sie hindern dich daran, innerlich ruhig und ausgeglichen zu sein, dir was zuzutrauen, zeigen zu können, was in dir steckt. Das Gute, die Mehrzahl der Menschen trägt eine oder mehre psychische Blockaden mit sich rum. Diese zu lösen, sich endlich frei und leicht zu fühlen, sein wahres Selbst zu kennen ist der große Wunsch vieler Menschen. Ich zeige dir hier im Beitrag, warum es diese Blockaden gibt und wie du sie einfach und nachhaltig lösen kannst.

Was ist eine psychische Blockade?

Eine Blockade (egal ob mental oder körperlich) ist eine Störung, die das Machbare einschränkt.

Eine psychische Blockade hindert dich daran, deine volle Leistungsfähigkeit zu nutzen. Durch diese Blockaden bleibst du weit hinter deine Möglichkeiten, auch wenn du viel geübt hast oder dich fokussiert und diszipliniert auf dein Ziel vorbereitet hast. 

Im entscheidenden Moment wirkt die Blockade leistungsmindernd. 

Ein weiteres Problem, du nimmst durch deine Blockaden dein Leben anders wahr als dein Umfeld. Durch negativen Gedanken, Angst oder starke Emotionen kannst du nicht mehr frei und klar denken und handeln. Du agierst wie fremdgesteuert.

Du hast bestimmt auch schonmal das Engelchen und das Teufelchen auf deiner Schulter gefühlt. Das Teufelchen ist hierbei die kritische Stimme und erscheint oft, wenn man etwas Neues probieren will, etwas entscheiden sollen oder sich mal authentisch zeigen möchte.

Natürlich gibt es noch viele weitere Situationen, in denen deine Blockaden in Interaktion mit dir treten.

Bei manchen Menschen gibt es nur noch diese negative kritische Stimme und sie erklärt permanent, dass man nicht gut genug ist oder das man es sowieso nicht probieren braucht, da man eh zu dumm oder zu hässlich ist. 

Blockaden versetzen dich in unangenehme Gefühlszustände, schüren negative Gedanken oder Ängste und können sich auch körperlich auswirken. 

Denn jeder Gedanke, ob positiv oder negativ, führt unwillkürlich zu einer Reaktion in deinem Gehirn. Dein Gehirn bildet je nach Gedanken passende chemische Signale.

Diese führen dann in deinem Körper zu der passenden Regung. Zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühl, Ärger oder wütend sein oder fröhlich und inspirierend. 

Wie oben schon erwähnt, trägt jeder von uns Menschen unterschiedliche Blockaden in sich.

Sie entstehen meistens durch Erfahrungen in der Kindheit und prägen sich als deine Wahrheit in dein Unterbewusstsein und deinem Verhaltensmuster ein. 

Du wirst auch ständig unbewusst nach der Bestätigung dieser Überzeugungen suchen und mit Sicherheit so agieren, dass du die passenden Ergebnisse erzielst.

Die dich dann immer wieder bestätigen und sich noch mehr festigen.

"Ich bin nicht gut genug", "Ich bin nicht wichtig", "Ich bin nicht liebenswert", "Ich bin wertlos"…; so die Klassiker.

Wenn du deine Blockaden nicht auflöst, werden sich deine negativen Gedanken und Gefühle nicht ändern können.

Du wirst weiter in deinen Entscheidungen und Handlungen gehemmt bleiben. Ob dein Leben damit glücklich wird, ist unwahrscheinlich. 

Du kannst es ändern, ich erkläre dir im weiteren Text wie es geht. 

Woher kommen psychische Blockaden?

Blockaden haben immer Gründe. Irgendwann ist etwas passiert, dass du nicht mehr frei im Denken und Handeln bist.

Lese gerne im Beitrag Glaubenssätze, Ängste oder Selbstzweifel um noch mehr über die Gründe zu erfahren.

Meist steckt dahinter die Angst, zu versagen, Fehler zu machen, sich zu blamieren oder aus dem Rahmen zu fallen und daraufhin ausgegrenzt zu werden. 

Wer solche Ängste hat, wird immer gehemmter und riskiert irgendwann gar nichts mehr oder traut sich gar nichts mehr zu und tut lieber immer das, was das Umfeld verlangt. 

Neben mangelndem Selbstvertrauen gibt es noch einen weiteren möglichen Grund für dieses Verhalten:

Die Angst vor der Ungewissheit hindert viele Menschen daran, etwas zu verändern. 

Zum Beispiel: eine unglückliche Beziehung beenden oder einen stressigen Job kündigen.

Problem können auch frühere Erfahrungen sein, die du gar nicht mehr reflektiert hast, also vielleicht gar nicht mehr stimmen oder langjährige Gewohnheiten, die du noch nie infrage gestellt hast, oder zu hohe Erwartungen an dich selbst können dich ebenso blockieren.

Psychische Blockaden lösen beginnt bei der Frage: Warum hast du sie? Was hemmt dich? Dazu gehört auch zu schauen, woher die Blockaden kommen und welche Ängste dahinterstecken.

Ich habe dir mal mögliche Ursachen aufgeschrieben. Vielleicht erkennst du dich irgendwo wieder.

Unverarbeitete Erlebnisse

Meist ist es ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit. Es war so belastend für dich und wurde nur unzureichend bis überhaupt nicht verarbeitet.

In den meisten Fällen konnte auch keine emotionale Verarbeitung stattfinden, da erst Jahre später es sich als einschneidendes Erlebnis herausstellt. 

Das dieses Erlebnis dich blockiert zeigt sich zum Beispiel erst im Erwachsenenleben durch dein Verhalten, welches du dir oder deinem Umfeld oft schwer erklären kannst.

Du fühlst dich oft wie fremdgesteuert, reagierst seltsam, zum Beispiel irrationales Verhalten wie starke Wut, unerklärbare Trauer, übertriebene Eifersucht, irrationale Ängste, Emotionen die schwer erklärbar sind und die Lebensqualität immer wieder belasten. 

Es kann aber auch eine negative Erfahrung im jugendlichen oder Erwachsenen Alter gewesen sein, wo etwas passiert ist, was du nicht bearbeiten konntest oder wolltest.

Häufig werden traumatische Erlebnisse in das Unbewusste verdrängt und du kannst dich gar nicht dran erinnern. 

Behauptungen von Anderen

Auch hier liegt die Ursache oft in der Kindheit, wenn Autoritätspersonen wie Eltern, Lehrer, Erzieher… Dinge in deinem Beisein über dich oder andere Personen sagten.

Oft handelt es sich hierbei um deren Aussagen die ein Leben lang in deinem Unterbewusstsein hängen bleiben. 

Denn als Kind tust du aus deinem Ur-Instinkt heraus alles, um in der Gemeinschaft/ Familie bleiben zu dürfen und deshalb hörst du ganz genau hin, was diese Personen sagen. Einfach um mitzubekommen, wie muss dein Verhalten sein um gemocht zu werden. 

Es kann auch sein, dass du bestimmte Aussagen wiederholt gehört hast. Was oft gehört wird irgendwann von deinem Gehirn als wahr angenommen. Du bist dann konditioniert.

Zum Beispiel:

  • „Um geliebt zu werden, muss ich perfekt sein“
  • „Für Anerkennung im Job muss ich viel Arbeitszeit aufbringen.“
  • „Ohne Fleiß kein Preis“
  • „Aus dir wird sowieso nichts, du bist zu dumm, du hast zwei linke Hände, du bist schlecht in Mathe, etc.“

Vorurteile

Vorurteile sind vorgefasste Meinungen, die dir von deinem Umfeld mitgegeben werden, indem du es ständig gehört hast.

Es gibt sie über Personen, Gruppen oder Sachverhalte/ Meinungen, die als richtig gelten, ohne dass es eine direkte Erfahrung dazu gibt, außer Hörensagen und weiterplappern. 

Zum Beispiel:
Frauen können nicht einparken oder generell schlechter Auto fahren als Männer. Es gibt viele Frauen, die sich aufgrund derartiger Vorurteile nicht an das Steuer eines Autos trauen oder erst gar nicht die Fahrerlaubnis machen.

Oder:

Reiche sind geizig und arrogant. Wer will schon als geizig oder arrogant betitelt werden. Du sicher auch nicht und es ist fast nicht zu glauben, aber das kann jemanden hindern wirklich gutes Geld zu verdienen.

Weiter mögliche Vorurteile, die dir sicher geläufig sind:

  • Blondinen sind dumm.
  • Männer haben keine Gefühle.
  • Frauen sind schnell gestresst.
  • Männer gucken Fußball und trinken Bier.
  • Deutsche haben keinen Humor.
  • Brillenträger sind intelligenter.
  • Deutsche sind penibel.
  • Frauen besitzen viel Empathie.
  • Rheinländer sind fröhlich.
  • Schwaben sind sparsam.
  • Mädchen mögen rosa.
  • Jungen mögen blau.

Systemische Verstrickungen

Die Ursache ist zum Beispiel, dass ein Familienmitglied meist unbewusst die Probleme, die Rolle oder den Schmerz eines anderen Familienmitglieds oder auch mehrerer Familienangehörigen übernimmt.

Bsp.: die älteste Tochter übernimmt die Rolle der Mutter, da diese durch Krankheit, Unfähigkeit, Scheidung o.ä. abwesend ist, ähnlich übernimmt der älteste Sohn die Rolle des Vaters und will seine Familie beschützen, weil der Vater nicht da ist.

Dahinter steckt unser Ur-Instinkt, zu einer Familie gehören zu wollen und sich gegenüber dieser Gruppe jederzeit loyal zu verhalten.

In Situationen, in denen es dir nicht möglich ist, loyal zu dieser Gruppe/ Familie zu sein, entwickelst du ganz unbeabsichtigt Schuldgefühle.

Rational betrachtet bist du nicht schuldig und sogar theoretisch kannst du es nicht sein. Trotzdem passiert es in den meisten Fällen, dass du dir die Schuld gibst.

Beispiel: als sich deine Eltern getrennt haben und ihr keine Familie mehr wart, warst du noch klein. Du gibst dir die Schuld für die Trennung, da du einige Tage vorher unartig warst und Schimpfe bekommen hast und deine Eltern sich deswegen gestritten haben.

Oder nach der Trennung bist du lieber bei dem einen Elternteil gewesen (vielleicht hat dich dieses Elternteil auch manipuliert), dem anderen Elternteil geht es damit schlecht oder ist einige Zeit später schwer erkrankt.

Du bist nicht schuld, eigentlich gibt dir aber dein Gehirn ein anderes Gefühl.

Rational betrachtet, weißt du, dass dies Quatsch ist aber emotional fühlst du sehr stark diese Schuld und sie belastet dich, denn sie verlangt permanent nach einer Bestrafung. 

Wenn es nun aber niemanden gibt, der dich straft, strafst du dich unbewusst durch innere Verbote ganz einfach selbst, so wie in den folgenden Beispielen:

  • „Ich darf meine Eltern nicht belasten“ – zeigen deine Eltern eine starke Belastung im Alltag, wirst du deine Bedürfnisse zurückstellen und in dich zurückziehen
  • „Ich darf meine Eltern nicht verlassen“ – wenn zum Beispiel ein Elternteil dir immer wieder gesagt hat, dass es ohne dich nicht leben kann und gar nicht weiß, was es machen soll, wirst du dich bei der naturgemäßen Loslösung vom Elternhaus schwertun.
  • „Ich darf meine Eltern nicht enttäuschen“ – du spürst permanent wie wichtig es für deine Eltern ist, erfolgreich zu sein und im Umfeld immer vorbildlich zu wirken. Die emotionale Erpressung durch deine Eltern hast du verinnerlicht.
  • „Ich darf nicht fühlen“ – deine Eltern schleppen selbst genug Blockaden und Traumata in sich und können deswegen dir gegenüber keine Gefühle zeigen. Tust du es, bekommst du immer die kalte Schulter gezeigt oder Sprüche wie „Jungs kuscheln nicht…“ Du lernst dadurch, Gefühle machen Schmerzen und wirst verlernen welche zu zeigen.

Solange du dir deiner negativen oder strafenden Gedanken und den daraus resultierenden Verhaltensweisen nicht bewusst bist, werden sie dich immer behindern und du wirst immer mental schwach sein. 

Sie laufen wie eine Art Hintergrundprogramm als ständiger Begleiter in deinem Leben.

Sie sind bei allen Entscheidungen, Aktivitäten und neuen Kontakten, die du schließt dabei und beeinflussen dich.

Wie fühlt sich eine psychische Blockade an?

  • Ständig kreisende negative Gedanken, die zu keiner Lösung führen. 
  • Selbstmanipulierende Gedanken wie: Ich kann das nie, ich bin zu blöd, ich schaff das nicht, nichts kann ich richtig machen.
  • irrationale Angst, Abscheu, Panik, Wut, Euphorie…; sie verhindern eine angebrachte Reaktion auf bestimmte Ereignisse.

Psychische Blockaden bedeuten für dich ständig im Stressmodus (Kampf- oder Fluchtmodus) zu sein. Jeder Gedanke führt zu einer Reaktion in deinem Körper.

Hast du viel negative Gedanken, wird dein Gehirn passende chemische Signale ausschütten und dein Körper wird passend reagieren.

So führt permanenter Stress dazu, dass zum Beispiel zu viel Cortisol im Körper ist und das kann auch deine körperliche Gesundheit negativ beeinflussen.

Die Symptome Nackenschmerzen, Verspannungen, Verspannungskopfschmerz, Rückenschmerzen, Reizdarm, Magenbrennen, Hautbeschwerden oder Asthma sind Paradebeispiele dafür.

Aber auch Herz – Kreislauf Erkrankungen können psychische Anteile aufweisen.

Psychische Blockaden hindern Menschen, ihr volles Potential auszuschöpfen. Beispiele die dem Einen oder Anderen womöglich bekannt vorkommen:

  • Du bist richtig gut auf die Prüfung vorbereitet und dann wie immer einige Sekunden davor der Blackout.
  • Du bist eine gute Mutter, hast alles im Griff und trotzdem empfindest du jedes Wort deiner Mutter und noch schlimmer deiner Schwiegermutter als unangemessene Kritik, persönlichen Angriff oder gar Frechheit.
  • Im Training schaffst du immer deine Bestzeiten, bist oft sogar Trainingsbester. Dann kommt der Wettkampf und es passiert wie immer, entweder ein blöder Fehler oder du kannst deine Leistung nicht abrufen.
  • Dein Bekannter ist eigentlich ein sehr sympathischer Mensch, seltsam dass er bei dem einen Thema immer sofort auf 180 ist und völlig über reagiert. Er ist dann teilwiese sehr beleidigend, später tut es ihm immer sehr leid.
  • Deine beste Freundin, sehr attraktiv und selbstbewusst. Sie steht fest mitten im Leben. Geht es aber um das Kennenlernen eines möglichen Partners, verhält sie sich wie ein Angsthase oder wie der erste Mensch auf Erden. Alle Fettnäpfchen sind dann ihre.
  • Du hast sehr viel Zeit und Engagement in deine Ausbildung investiert, jedoch kurz vor dem Ende dieser Zeit bekommst du plötzlich Gedanken der Unfähigkeit und brichst alles ab.
  • Dein Vortrag ist richtig gut geworden, naja jedenfalls wenn du ihn dir durchliest beim Einstudieren. Als es soweit ist, ihn der Gruppe vorzutragen bekommst du keine Luft mehr, du fängst an zu schwitzen, dein Herz klopft so stark das du Angst hast, umzukippen. Ein Versprecher nach dem anderen passiert und du verlierst den Faden, jede Sekunde kommt dir schrecklich vor und wird zur Tortur.

Vielleicht fallen dir noch weitere Situationen ein. Wenn ja, hast du wahrscheinlich deine psychischen Blockaden schon kennengelernt. Wenn es alles für dich Neuland ist, lese weiter und du wirst mehr Klarheit bekommen. 

Bist du betroffen?

Ob dich tatsächlich psychische Blockaden hemmen, kannst du mit ein paar Fragen herausfinden.

Bevor du mit den Fragen loslegst, lese dir die Übung durch und holde dir Schreibzeug.

1. Erinnere dich an eine Situation aus deiner Vergangenheit, die für dich emotional belastend war. Gib der Situation einen Namen und notiere diesen auf deinem Zettel, z.B. Vortrag vermasselt, Angst beim Autofahren, Angst vor Spinne, Angst vor Verletzung etc.

2. Schließe nun deine Augen und stell dir die belastende Situation genau vor. Gehe alles wie damals Geschehen im Geiste detailliert durch.

  • Welche Tageszeit war?
  • Wie sieht die Umgebung aus?
  • Warst du drinnen oder draußen?
  • Was hast du gesehen?
  • Wie roch es dort?
  • Was hast du damals gehört?
  • Wer war dabei?
  • Was hast du gesagt?
  • Was hast du gedacht?
  • Wie hast du dich gefühlt?

Spiele das Erlebte so lange durch, bis du an dem schlimmsten Moment angekommen bist. Welche Emotion hast du in diesem Moment? Ist es Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Angst…?

3. Wo in deinem Körper spürst du deine Emotion. Notiere dir die Stelle, Art und die Stärke der Reaktion (0 ist kein unangenehmes Gefühl und 10 das schlimmste mögliche Gefühl z.B. Bauch, verkrampft, 8 / Herz, klopfen, 5 / Kehle, Druck, 3.

Die körperlichen Reaktionen zeigt dir, dass du die gedachte Situation noch nicht verdaut ist. Die Gedanken an dieses Ereignis aktivieren nach wie vor dein vegetatives Nervensystem (Sympathikus / Parasympathikus) und werden dich weiter hemmen und blockieren.

Mit Hilfe des EMT-Coachings ist es möglich auch sehr tiefsitzende Blockaden zu lösen. Schaue hier, um mehr Informationen zu bekommen.

Du wirst dich nach dem lösen im EMT-Coaching weiter an diese Situation erinnern können, aber die Erinnerung daran wird dich in deinem weiteren Leben nicht mehr blockieren und körperliche Reaktionen hervorrufen.

Wie lassen sich psychische Blockaden lösen?

Mentale Blockaden entstehen durch negative Gedanken oder Zweifel an deiner Selbstwirksamkeit:

Du schätzt dein Potential als zu gering ein, stempelst dich selbst als nicht gut genug ab oder bist geplagt von vielen anderen Zweifel.

Oft gibt es keinen rationalen Grund für Zweifel. Es fällt dir schwer, dich selbst als wertvoll zu akzeptieren und diese Überzeugung klar zu leben.

Das kannst du ändern, denn psychische Blockaden lassen sich lösen. Ich habe dir dazu aus meiner eigenen Erfahrung aufgeschrieben, wie du es selbst schaffen kannst. Auch ein EMT-Coaching hilft dir dabei.

Selbstreflektion

Um deine mentalen Blockaden zu lösen, musst du erst herausfinden, woher sie kommen.

Daher ist der erste und wichtigste Schritt, die Selbstreflektion. Es ist wichtig, dass du dir klar machst, was die Ursache der Blockade ist und wo sie liegt.

Es geht also erst einmal darum, Muster zu begreifen und einzuordnen.

Selbstreflektion stellt sich manchmal als eine große Herausforderung dar und kann dich auch phasenweise belasten. Wenn es dir schwer fällt dich zu konzentrieren oder du dich unruhig fühlst, dann führe die Wechselatmung durch. Im Video zeige ich dir wie es geht.

Eine gute Selbstdisziplin und der starke Wille, diese Blockaden loszuwerden ist hierbei entscheidend.

Wie verhältst du dich in deinem Leben und in gewissen Situationen? Starte mit deiner Selbstreflektion und suche nach den Ursachen.

Am besten erstellst du eine Liste von all den Dingen, die dich zurückhalten.

  • belastenden Situationen: Was dachtest du in diesem Augenblick? Wovor hast du Angst, welche Gefühle hast du dabei?
  • Starke Zweifel: Versuche die gesamte Gedanken- und Gefühlskette des Zweifels zurückzuverfolgen, bis zu dem Zweifel, der die Hürde auslöste.
  • Neue Herausforderung: Was hat dich daran gehindert, sie zu meistern?
  • Persönliche Ziele: Was ist deine Erklärung für die Nichtverwirklichung?

Wenn du bisher immer etwas anderes gemacht hast, als du wirklich wolltest, dann suche nach den Gründen.

Wenn du dir bisher wenig zugetraut hast, gilt es herauszufinden, warum das so ist, damit du zukünftig mutiger sein kannst.

Vielleicht stellst du dabei sogar fest, dass es sich immer um den gleichen Grund, die gleichen Gedanken und gleichen Blockaden handelt.

Beobachte einmal deine Gedanken über den ganzen Tag hinweg. 

  • Was geht dir durch den Kopf?
  • Denkst du eher positiv oder negativ?
  • Machst du dich selbst in deinen Gedanken eher schlecht oder denkst du gut über dich?
  • Und wie sprichst du zu dir selbst?
  • Wie dürfen andere Menschen mit dir sprechen?

Finde heraus, woher deine Gedanken kommen, welche Verbindung kannst du zu deiner Kindheit herstellen. Versuche so genau wie möglich die Erfahrungen aus der Kindheit herauszufiltern, die dich bis heute in deinem Denken und Verhalten geprägt haben.

  • Hast du Erfahrungen gemacht, aus denen sich gewisse Denkmuster gebildet haben? Haben deine Eltern oder Großeltern etwas Negatives zu dir gesagt?
  • Inwieweit hat dich deine Kindheit in deinem Verhalten geprägt?
  • Welche negativen Sätze begleiten dich in deinem Alltag und in deinem Verhalten?
  • Warum traust du dir gewisse Dinge nicht zu?

Dir dessen bewusst zu werden, wo deine Probleme liegen, ist enorm wichtig, denn du kannst deine Blockaden erst auflösen, wenn du weißt, was dich genau behindert.

Muster durchbrechen

Sobald du erkannt hast, welche Gefühle und Gedanken hinter deinen mentalen Blockaden stecken, ist es an der Zeit, das Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Als erstes akzeptiere dich so, wie du bist und deine Muster. Versuche, Vergangenes, Gedanken und Gefühle nicht zu bewerten.

Jetzt kannst du starten, dir kraftvolle neue Affirmationen anzueignen und deine Handlungsmuster zu ändern.

Du kannst immer bevor du startets, deine Gehirnhälften synchronisieren und mit voller Gehirnpower fokussiert und gelassener loslegen. 

Um dein volles Potenzial richtig ausschöpfen zu können, benötigst du positive Überzeugungen und dadurch erlebst du dann auch positive Erfahrungen, die dich neu prägen werden.

So konditionierst du dich auf ein geändertes positives Selbstbild und nach und nach lösen sich deine psychischen Blockaden.

Beantworte dir die nächsten zwei Fragen, wähle deine Worte und Gedanken, die dir dabei als erstes einfallen, denn so handelst aus der Intuition und deinem Unterbewusstsein heraus.

  • Was möchtest du ab heute verändern, wenn du dir alles aussuchen dürfest?
  • Wer möchtest du zukünftig sein?

Um dir dein neues Bild von dir zu notieren, nutze Formulierungen wie: Ich bin eine…und mein Leben ist ….

Zum Beispiel: Ich bin eine erfolgreiche Frau und mein Leben ist ein entspannter Weg.

Siehe auch im Beitrag „Mentaltraining, bei Pkt. 9"

Schreibe oder male diese Affirmationen auf einen Zettel und hänge es sichtbar in deiner Wohnung auf, wo du mehrmals am Tag vorbeikommst.

Verweile auch kurz jeden Tag davor und verinnerliche es einige Minuten.

So aktivierst du dein Unterbewusstsein, dieses Ziel zu erreichen und die nächsten Schritte passieren fast von alleine.

Unser Unterbewusstsein reagiert auf Bilder, daher ist es wichtig, dass du ein möglichst klares Bild deiner "neuen Persönlichkeit" in dir trägst.

Stelle dir so genau wie möglich vor, wie es sich anfühlt, spüre die Kraft der neuen Identität und versuche, dich ab heute mehr und mehr so zu fühlen.

Du wirst automatisch bewusster für dich, dein Verhalten und vor allem für dein gesamtes Leben.

Dranbleiben und Erfolge feiern

Bis hierhin hast du schon ganz schön viel erreicht. Deine hart erarbeiteten Erkenntnisse können allerdings flüchtig sein und deine alten Muster stark.

Um deinen inneren Rückfall-Schweinehund auszuschalten und dadurch deine Blockaden dauerhaft loslassen zu können und in deine volle Power zu kommen, solltest du deine Erfolge feiern.

Feiere jeden Erfolg auch die kleinen Erfolge wirken sich positiv auf dein Selbstbild aus. Jeder Erfolg, den du ab jetzt in deinem Leben verzeichnest, zählt.

Schreibe Tagebuch

Um dein Selbstbewusstsein weiter zu stärken, notiere dir jeden Tag, wofür du dich selbst wertschätzt und was du besonders gut gemacht hast.

Und auch hier gilt: Auch die kleinen Dinge zählen.

Durch tägliche Routine wird sich dein Gefühl immer mehr ins Positive verändern, so dass du noch mehr Erfolge, Dankbarkeit und positive Erfahrung in dein Leben ziehen wirst.

Hier findest ein guten Beitrag zum Thema Dankbarkeit von Grit. 

Und nach und nach wird sich dabei dein Selbstbild verändern und deine Blockaden lösen sich.

Fange an zu meditieren.

Mediation hilft dir dabei, deine Aufmerksamkeit zu bündeln und deine Emotionen und Empfindungen auf ein positives Selbstbild zu fokussieren.

Sie versetzt dich in ein gutes Gefühl und innere Ruhe, wodurch du Leichtigkeit und Energie verspürst.

Durch das meditieren kommst immer mehr ins Fühlen und lernst deinen Körper zu verstehen und auf deiner Intuition zu hören.

Du öffnest dein Unterbewusstsein und verstärkst deine innere Vorstellungskraft. Du wirst mental stark.

Meditieren ist reine Übungssache, dran bleiben ist hier das Erfolgswort. Jede Sekunde, die du schaffst, um dir Ruhe und Achtsamkeit zu gönnen, hilft dir, deine mentale Gesundgeit zu stärken sowie glücklich und gelassen zu werden. 

Du kannst zum Start mit einer geführten Meditationen auf deine magische Reise gehen. Probiere es mal aus, Powerbrain bietet dir ganz tolle wirksame Meditationen. Schaue hier.

Wenn du merkst, dass es dir alleine schwerfällt, deine mentalen Blockaden zu lösen, suche dir professionelle Unterstützung. Ein gutes Mentaltraining kann dir zum Beispiel dabei helfen. 

Fazit

Hemmungen, Zweifel oder Blockaden haben viele Menschen, eigentlich jeder.

Dadurch blockieren sie sich in entscheidenden Momenten ihres Lebens und grübeln dann ewig den vertanen Chancen und verpassten Gelegenheiten nach. Grübeln und Sorgen nehmen zu.

Wenn du das überwinden willst, solltest du deinen Hemmungen und Blockaden auf den Grund gehen und daraufhin dein Denken und Handeln verändern.

Nur so kann es dir gelingen, zufrieden und glücklich mit dir und deinem Leben zu sein.

Beachte: jeder Gedanke aktiviert eine sofortige Reaktion in deinem Gehirn und was du viel denkst und vermehrt beachtest, verstärkt sich.

So ist es auch wenn du öfters Negatives denkst, dich sorgst oder viel grübelst. Es wird sich immer mehr verstärken. Oder auch, wenn du viel über Krankheiten oder Fehler nachdenkst.

Menschen brauchen Erfolgserlebnisse, um sich entfalten zu können und über sich hinauszuwachsen.

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie sich ihre eigene Lebensrealität mit ihren eigenen Blockaden erschaffen.

Sie denken, dass sie so handeln, wie sie handeln, weil sie nun mal so sind. Gleichzeitig können sie sich auch gar nicht vorstellen, dass sie anders handeln könnten, nämlich frei, kraftvoll und selbstbewusst. 

Für echte Veränderungen musst du also deine inneren Blockaden kennen. 

Nur wer wirklich was verändern will, schafft es auch. Es liegt allein an dir!

Wenn der Artikel für dich wertvoll war, hinterlasse bitte weiter unten einen Kommentar, damit ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Starte jetzt!

Erzähl mir von dir und deinen Herausforderungen! Was wünscht du dir für dein Leben leben? Wie soll dein Weg sein und was ist dein Ziel?

Träumst du davon endlich glücklich und gelassen zu sein oder willst du dir nie mehr Sorgen mehr machen und ständiges Grübeln endlich stoppen können?

Erzähl mir, wer du bist und bei welcher Veränderung ich dich unterstützen kann. Schreibe mir über Kontakte eine Mail!

Ich freu mich darauf, dich kennenzulernen!


{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>