August 9, 2021

Herzmensch oder Kopfmensch? Der eine ist emotional der andere rational, was sind die Vorteile oder auch Nachteile? Welcher bist du davon? Ich zeige dir im Beitrag die Charakteristika und wie du deine Stärken nutzen kannst, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Herz oder Kopf, was bedeutet das?

  • "Denke mit deinem Kopf, nicht mit deinem Herzen"
  • "Denk nach bevor du redest"
  • "Erst denken, dann handeln"

Hast du bestimmt schon mal gehört, gerne von den Eltern.

Was bedeutet das?

Als Kind verstehst du noch nicht mal was deine Eltern damit meinen. Du merkst nur, du fühlst dich schlecht, weil du irgendwas falsch gemacht hast. Kinder sind spontan und reagieren durch Intuition. Da noch die Lebenserfahrung fehlt und somit der Speicher im Gehirn nicht soviel abrufen kann.

Je nachdem wie sich nun deine Kindheit gestaltet, wirst du weiter auf deine innere Stimme hören oder lernen erstmal nachzudenken.

Somit ergeben sich zwei Typen:

Der eine hört auf seine innere Stimme und reagiert relativ spontan und mit viel Gefühl. Der andere geht erst alle Eventualitäten und Fakten durch, wägt Pro und Kontra ab und reagiert dann.

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Konkret sieht es so aus:

Herzmensch (auch Bauchmenschen oder Gefühlsmensch) treffen Entscheidungen häufig auf Basis von Gefühlen, also ihrer Intuition, dem sprichwörtlichen Bauchgefühl. Sie vertrauen darauf, was ihr Unterbewusstsein dazu "meint".

Kopfmenschen (auch Verstandsmensch) hingegen verlassen sich auf ihre Logik oder Ratio, dem Verstand. Sie überdenken Probleme, wägen Vor- und Nachteile ab und lassen ihr Bauchgefühl in der Regel außer acht. Sie können gut analytisch denken und entscheiden rational statt emotional.

Was sind die konkreten Merkmale, die einen Herzmenschen oder ein Kopfmensch kennzeichnen? Ist der Herzmensch oder der Kopfmensch mental stärker?

Bist du neugierig geworden?

Lies weiter und du wirst erkennen, ob du spontan mit deinen Emotionen entscheidest oder mehr auf deinen Verstand hörst.

Was ist ein Herzmensch?

Wie du bereits aus dem Namen schließen kannst, hört ein Herzmensch auf seine Gefühle, seine Intuitionen, seinen Bauch und lässt sich von diesen leiten.

Ein Herzmensch sagt Dinge wie: “Das fühlt sich richtig an”; Ich fühle mich wie…”

Ein Herzmensch ist ein lächelndes, fröhliches Lebewesen. Er wird oft als ein warmer und offener Mensch wahrgenommen.

1. Du nimmst dir ALLES zu Herzen

 Du bist ein emotionaler Mensch und nimmst deshalb alle Emotionen oder Stimmungen um dich herum auf. Gefühle anderer Menschen wirken stark auf dich.

Du leidest mit, wenn andere enttäuscht sind und du freust dich mit ihnen aufrichtig, wenn sie glücklich sind. Achte darauf, dass du daran nicht kaputt gehst, weil du vergessen hast auf dich zu achten.

Du wirst wütend, wenn du Unehrlichkeit und Ungerechtigkeit siehst. Es macht dich traurig, wenn du mitbekommst, dass es andern Menschen, Tieren oder Pflanzen schlecht geht, weil ein anderer etwas (bewusst) falsch gemacht hat. Du versuchst, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Du bist hochsensibel und zeigst leicht Emotionen. Selbst, wenn du versuchst, zu verbergen was du wirklich fühlst, werden deine Augen und deine Mimik es früher oder später verraten. Kennst du den Spruch: "In dir kann man lesen wie in einem Buch" oder „Das Herz auf der Zunge tragen“?

Dir kommen plötzlich Tränen während eines Streits, einer Überraschung oder einer traurigen oder rührigen Filmszene.

Du kannst mit viel Herzintensität diskutieren, wenn du von etwas absolut überzeugt bist.

Weil du so emotional und leidenschaftlich bist, trifft es dich hart, wenn du menschlich verletzt wirst. Du nimmst dir jede Niederlage sehr zu Herzen und kannst sehr schwer damit abschließen.

Du kannst in solchen Situationen nicht verstehen, wie du in so eine schwierige Lage kommen konntest. Denn du glaubst tief in dir, dass, wenn du Gutes tust, Gutes zu dir zurückkommt.

Wenn du z.B. bei der Arbeit kritisiert wirst oder du Streit mit deiner Freundin hast, macht es dir schwer zu schaffen.

Erst bist du wütend, weil du dich ungerecht behandelt fühlst. Danach verzweifelt und sehr traurig, weil du enttäuscht bist von deiner Freundin oder vielleicht auch von dir selbst.

Es dauert auch immer eine Zeitlang (mehrere Tage oder sogar einige Wochen) bist du dich beruhigt hast und du es mit etwas Abstand klarer einordnen kannst.

2. Du bist gefühlvoll und intuitiv

Du lässt dich stark von deinen Gefühlen leiten und kannst sehr emotional werden, auch wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen.

Du schüttest dein Herz aus und platzt manchmal mehr heraus, als du solltest oder wolltest.

Egal, ob Hochzeit oder Begräbnis, du als Herzmensch kannst dich in allen Lebenslagen für einen anderen Menschen freuen oder mit ihm trauern. Du wirst deinen Gefühlen immer freien Lauf lassen.

Du kannst auch in gewissen Situationen sehr aufbrausend sein und verlierst in Extremsituationen schnell die Nerven. Wenn zum Beispiel einmal etwas nicht so verläuft, wie du es dir vorgestellt hast, dann bricht deine Welt zusammen.

Du bist ein einfühlsamer, liebevoller Partner. In einer Beziehung bist du aufopferungsvoll, kannst allerdings auch eifersüchtig sein, wenn du dich nicht genug wertgeschätzt oder dich betrogen fühlst.

Daher benötigst du einen Partner, bei dem du dich geborgen fühlst und der dich auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt.

Du möchtest und musst über Probleme sprechen und kannst sie nicht irgendwo tief in dir vergraben. Problematisch für dich ist es, wenn dein Gegenüber (Partner oder Freund) nicht darüber sprechen möchte oder nicht zugibt, dass etwas nicht stimmt.

Als Herzmensch fühlst du alles, das bedeutet, dass du auch die Gefühle anderer Menschen wahrnehmen kannst. Du spürst, wenn etwas nicht in Ordnung ist und nimmst deine Umgebung sehr stark wahr.

Du kannst gut deine Mitmenschen begeistern und mitreißen. Weil du so leidenschaftlich für deine Projekte und Überzeugungen brennst.

Jedoch, so wie du gut begeistern kannst, lässt du dich auch schnell begeistern. Hier ist die Gefahr, dass du leicht „manipulierbar“ bist, wenn dein Gegenüber es versteht, den emotionalen Aspekt einzubeziehen.

Ein Herzmensch zu sein bedeutet leidenschaftlich zu sein. Du versteckst deine Gefühle nicht. Du hast keine Angst davor, anderen Menschen deine Emotionen mitzuteilen.

Du hältst dich nicht damit zurück, jemandem dein Herz zu schenken, wenn du der Ansicht bist, dass es dort in guten Händen ist.

Du als Herzmensch teilst deine positiven Gedanken gern mit anderen und bist dir nie zu schade für eine Umarmung oder ein liebes Wort.

Herzmenschen haben oft eine hohe emotionale Intelligenz und sind deshalb oft erfolgreich in Berufen, die eine hohe Sozialkompetenz erfordern.

3. Du nimmst immer Rücksicht auf andere

Als Herzmensch achtest du immer auf die Gefühle anderer und würdest niemals etwas tun, womit du jemand anderen verletzen würdest. Dir liegt sehr viel am Wohlergehen deiner Mitmenschen.

Du bist immer darum bemüht, es allen recht zu machen, sodass alle glücklich sind. Wenn alle glücklich sind, dann bist du es auch. Du bist immer für andere da, egal in welcher Situation sie sich befinden. Auf dich, ein Herzmensch, kann man sich immer verlassen!

In deiner Beziehung nimmst du immer Rücksicht auf deinen Partner, was leider auch manchmal dazu führt, dass du deine eigenen Bedürfnisse zu Gunsten deines Partners zurückschraubst. Umso enttäuschter bzw. verletzter bist du, wenn diese Opfer nicht wahrgenommen oder zu wenig geschätzt werden.

Daher musst du als Herzmensch auch auf dich selbst achten und deine Selbstliebe und Selbstfürsorge stärken.

Du bist ein guter Freund, denn du würdest deine Lieben nie "im Regen stehen lassen". Du bist oft Ansprechpartner, wenn jemandem zum Reden oder zur Unterstützung gebraucht wird. Du gehst Situationen immer positiv an. Du bist mitfühlend und kannst dich gut in andere hineinversetzen.

Du beurteilst dein Gegenüber nicht nur nach dessen Leistung, sondern interessierst dich auch für den Menschen, der dahintersteckt. Selbst an dem schlimmsten Gegenüber findest du noch positive hervorzuhebende Eigenschaften.

4. Du entscheidest, wie du es für richtig empfindest (risikofreudig)

Da Herzmenschen sich zumeist auf ihr Bauchgefühl verlassen, gehen sie auch schnell Beziehungen ein bzw. lassen sich auf neue Dinge ein.

Dabei denken sie allerdings nicht an das Risiko, verletzt zu werden.

Herzmenschen lernen meist nicht aus ihren Fehlern. Sie sehen immer das Gute in Menschen und würden ihnen jederzeit eine zweite Chance geben. Dadurch beschert es ihnen öfters Enttäuschungen und Liebeskummer. (Lese hier über Möglichkeiten dich mental zu stärken)

Doch nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen sind Herzmenschen risikofreudig, auch in der Berufswelt oder in den Finanzen gehen sie gerne ein Risiko ein, wenn ihnen ihr Bauchgefühl dazu rät.

Sie benötigen Zeit, um eine Entscheidung, speziell moralische Entscheidungen zu treffen. Denn sie treffen ihre Entscheidung auf Grundlage von manchmal schwer zu erklärenden und sich ändernden Emotionen und Gefühlen (heute so und morgen so).

Auf Grundlage von Logik und Fakten ist es einfacher. Deshalb ist in der Regel der Kopfmensch schneller damit.

Für einen Herzmensch ist Logik nicht so wichtig. Es ist egal, was die rationale Lösung oder Entscheidung ist, was wichtig für einen Herzmensch ist, was er fühlt. Gefühle können sich jedoch ändern, sie sind flüchtig. darum sind Herzmenschen auch Kinästheten

Wenn die Mehrheit der beschriebenen Merkmale nach dir klingt, bist du höchstwahrscheinlich ein Herzmensch, der sich von seinem Gefühlen führen lässt.

Was fühlen Kopfmenschen?

Kopfmenschen können durch ihre Art etwas gefühlskalt und nüchtern wirken, besonders auch in Beziehungen. Sie sind also das Gegenteil vom Herzmenschen.

Doch was sind nun die Merkmale, die einen Kopfmenschen charakterisieren?

1. Du denkst rational

Du bist sehr rational und pragmatisch. All deine Aufgaben versuchst du ohne Umschweife so pragmatisch wie möglich zu erledigen. Du lässt dich nicht ablenken, lässt auch deine Gefühle aus dem Spiel, du konzentrierst dich nur auf die Aufgabe.

Daher sind Kopfmenschen auch sehr beliebte Mitarbeiter und arbeiten sich oft in Führungspositionen hoch. "wes Brot ich ess, des Lied ich sing" Kennst du das? Ein Kopfmensch, erfühlt seine Pflicht immer korrekt. Er tut das was von ihm verlangt wird.

Als Partner bist du immer der Fels in der Brandung. In Krisensituationen stehst du deinem Partner zur Seite und behältst einen kühlen Kopf. Du gerätst nicht so schnell aus der Fassung.

Du triffst Entscheidungen rational, spielst alle Pros und Kontras durch und lässt dich nicht oder kaum von Emotionen beeinflussen, egal ob die eigenen oder die von anderen.

Du kannst sehr gut analytisch und konzeptionell denken.

Du hast sehr gute rhetorische Fähigkeiten und kannst gut argumentieren und Fakten nennen.


So wie der Herzmensch meistens eine hohe "emotionale" Intelligenz (EQ) besitzt, hast du eine hohe „klassische“ Intelligenz (IQ)

Du bist erfolgreich in Berufen, die rationales Denken und emotionsfreies Handeln verlangen, z. B. Wissenschaftler, Mediziner, Techniker, Juristen.

2. Du bist sehr (Problem-) Lösungsorientiert

Du lässt dich nur schwer aus der Ruhe bringen und bewahrst selbst in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf. Du kannst deshalb eine Lage sachlich betrachten und die passende Lösung schneller finden.

Eine große Stärke von dir ist es, immer eine Lösung parat zu haben. Deshalb wirst du auch sehr von deinen Mitmenschen geschätzt. Sie fragen dich gerne um Rat, wenn sie ein Problem haben.

Im Job bist du ein gern gesehener Mitarbeiter, du kannst mit deiner Stärke, Lösungen zu finden, viele Probleme aus der Welt schaffen. Du arbeitest immer zum Wohle der Firma, denn keine Aufgabe ist dir zu schwer, kein Weg zu weit und keine Überstunde zu viel. (Lese hier wie du lernen kannst gelassener zu werden)

Auch in deiner Beziehung bist du eine treue Seele. Du versuchst, an deiner Beziehung zu arbeiten, sie weiterzuentwickeln und nicht an Alltagsproblemen zu scheitern.

3. Du wirkst kaltherzig und bist nicht intuitiv

Du siehst alles immer nüchtern und rational, deswegen wirst du häufig eine kaltherzige Wirkung auf andere haben.

Dein Problem ist nicht, dass du keine Gefühle hast oder keine Empathie für andere empfindest kannst. Du hast Gefühle, nur tust du dich unheimlich schwer diese zu zeigen.

Du zeigst es auf andere Weise, z.B. indem du bei einem Problem hilfst oder beruhigst, wenn es deinem Partner oder Freund schlecht geht. Du nimmst dir Zeit und gibst Aufmerksamkeit. Nicht jeder kann das als Gefühlregung erkennen. Menschen, die dich gut kennen, verstehen dich und wissen, dass du kein kaltherziger Mensch bist.

Du bist in deiner Entscheidungsfindungen gerechter als Herzmenschen, da du deine nüchterne Betrachtungsweise benutzt und nicht Emotionen oder Nasenfaktoren.

Du spürst nicht sofort, dass etwas nicht stimmt oder das du etwas falsch gemacht und vielleicht sogar andere Menschen mit deinem Verhalten verletzt hast. Am besten für dich ist, man macht dich deutlich darauf aufmerksam, damit kannst du gut umgehen und verstehst dann, dass etwas nicht in Ordnung ist.

So bekommst du auch eine Gelegenheit über das Problem zu sprechen und herauszufinden, wie es dazugekommen ist und wie man es vermeiden kann.

Probleme könnte es in deiner Beziehung geben, denn du merkst nicht gleich, dass dein Partner sich über dich geärgert hat. Es gab sicher schon das ein oder andere Missverständnis.

Am besten hilft ein wirklich gutes Gespräch, wie ihr als Paar am besten damit umgehen könntet. Du bist doch lösungsorientiert.

5. Du entscheidest, wenn die Fakten klar sind (Kein Risiko)

Du wiegst immer zunächst die Pros und Kontras ab, bevor du eine Entscheidung triffst. Du gehst deshalb nicht leichtfertig ein Risiko ein, denn du hörst immer auf deinen Verstand und nicht auf dein Bauchgefühl.

Du überlegst immer gut und nimmst dir für Entscheidungen auch gerne ein paar Tage Zeit.

Du bist nicht gerne spontan. Dies kann dazu führen, dass du auch mal die ein oder andere Chance verpasst, weil du kein Risiko eingehen wolltest. Du bist dann zwar immer auf der sicheren Seite, kommst vielleicht nicht so schnell voran oder vergisst, das Leben einfach mal zu genießen.

Neben Situationen, die deine berufliche Laufbahn aus den genannten Gründen, negativ beeinflussen können oder verpasste spontane Treffen mit Freunden kann es dich unter anderem auch in beziehungstechnischer Art beeinflussen.

Denn du bist sehr wählerisch oder überlegst zu lange ob der Partner zu dir passen könnte, deshalb findest du schwer einen (passenden) Partner.

So kannst du lernen bessere Entscheidungen zu treffen

Verstand und Gefühl sind in jedem Menschen vorhanden.

Der Kopfmensch schaltet seine Emotionen nach Möglichkeit aus, der Herzmensch mag keine Entscheidungen aus reiner Logik.

Die sinnvolle Kombination wäre die beste Möglichkeit für gute Ergebnisse obwohl auch dann nicht gesichert ist, dass nichts schief geht.

Du kannst lernen, das Beste aus all deinen Möglichkeiten herauszuholen und wirklich fundierte Entscheidungen zu treffen. Es ist gar nicht so schwer. Lass dich von beidem, deinem Kopf und deinem Herz, leiten.

Wer kennt dies nicht: “hätte ich doch meinen Verstand benutzt”.

Wie du es Schritt für Schritt lernen kannst? Lies einfach weiter!

  • Höre auf dein Bauchgefühl
    Du stehst vor einer Herausforderung, einer neuen Situation oder einem Problem. Normalerweise reagiert deine Intuition sofort und du bekommst eine Eingebung, hast ein Gefühl wie du dies regeln müsstest oder könntest.

    Nicht immer ist das Bauchgefühl klar zu verstehen, daher merkst du manchmal eine Unentschlossenheit.

    Du zögerst? …gut so!!! Gewöhne dir bei wichtigen Entscheidungen das Zögern an! Denn wichtig ist, dass du nicht übereilt handelst, speziell bei wichtigen oder moralischen Entscheidungen

    Die erste Eingebung, deine Intuition nimmst du erstmal nur zur Kenntnis. Du kannst sie dir auch notieren.
  • Starte dein Verstand
    Das geht am besten, wenn du den Faktencheck schriftlich machst.

    Erstelle eine Positiv- und eine Negativ-Tabelle.

    Recherchiere und analysieren die verschiedenen Aspekte und Optionen. Durch Sammeln von Fakten und Wissen oder auch andere Meinungen gewinnst du Abstand zur spontanen Eingebung.

    Du erweiterst deine Sichtweise und erlangst so mehr Sicherheit für deine Entscheidung.

    Wenn die +/- Tabelle erstellt ist, kennzeichne die Punkte, die dir wichtig sind und unbedingt erfüllt werden müssen.

    Achte hier drauf, die rosa Brille abzusetzen, sonst bist du nicht neutral und objektiv. Du manipulierst dich dann durch "Schönrechnen" selber.
  • Schnick, Schnack, Schnuck
    nein, das wäre jetzt die falsche Methode; die bessere ist:

    triff nun deine Entscheidung. Lass dir genügend Zeit dafür (allerdings nicht ewig). Gleiche die Verstandsarbeit mit deiner ersten Eingebung ab.

    Perfekt, wenn du zum selben Ergebnis gekommen bist. Dann ist es einfach, denn du solltest nun keine Zweifel mehr haben und ins TUN kommen.

    Was wenn dein Verstandsergebnis "ablehnen, verwerfen, nicht gut, mache es nicht" heißt.

    Klopf dir auf die Schulter, umarme dich fest und sei unheimlich stolz auf dich, dass du diese Entscheidungsfindung gemacht hast, dich nicht belogen hast und dich wahrscheinlich vor Schaden bewahrst hast.

    Nun kannst du nach alternativen Lösungen suchen. Nutze dazu den weiter unten beschriebenen Kreislauf.

    Am blödesten ist es, wenn die Pros und Contras die gleiche Schnittmenge haben.

    Spiele nun durch, was kann 'bei mach' ich passieren, welche Konsequenzen könnten eintreten und genauso bei 'mache ich lieber nicht'.

    Dann überlege, mit welcher Konsequenz könntest du leben oder gibt es noch andere Alternativen. Sinn macht es, in dieser Situation etwas länger nachzudenken.

Wenn du dir diesen Kreislauf angewöhnst, kannst du bei wichtigen Entscheidungen nicht mehr völlig daneben liegen, schon deshalb nicht, weil du diese Entscheidung bewusst getroffen hast mit voller Eigenverantwortung.


Die Methode heißt "Modell der vollständigen Handlung"

Kopfmensch oder Herzmensch, kann so eine Beziehung gut gehen?

Gegensätze ziehen sich an. Kennst du diese Weisheit? Wieviel Wahrheit steckt da drin?

Lass uns gemeinsam vier Alltagssituationen betrachten, weshalb das vielleicht so ist.

1.Kennenlernen: innere und äußere Werte sehen

Wenn sich ein Kopf-und ein Herzmensch kennenlernen und irgendwie passt es, also es könnte zu einer Beziehung kommen, passiert folgendes:

Der Kopfmensch scannt die harten Fakten (äußere Werte) des potentiellen Partners ab z.B. sozialer Status, finanzieller Hintergrund, habe ich freie Zeit dafür und ist es aktuell notwendig in meinem Leben. Das hört sich kaltherzig an, ist allerdings nur die pragmatische und rationale Denkweise des Kopfmenschen.

Der Herzmensch im Gegensatz dazu bewertet nur, wie er über diesen Menschen denkt und ob er sich in der Nähe des anderen wohl fühlt (innere Werte). Die ganze Welt kann ihm Fakten bringen, warum dieser Mensch nicht passt. Der Herzmensch entscheidet reinweg aus emotionalen Dingen, er fühlt gute innere Werte und basta. Er wird ausschließlich Beziehungen aufgrund seiner Gefühle zu anderen eingehen.

Das tolle darin ist:

Der Kopfmensch wirkt kalt, arrogant und nicht liebenswert und tut sich mit der Partnersuche schwer. Nun kommt der Herzmensch und sieht in ihm tolle Werte und bleibt hartnäckig.

Da der Kopfmensch mit Fakten arbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass z.B. Umfeld, Lebensgefühl oder Lebenseinstellung zusammenpassen, mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben.

Die Basis hört sich also gut an, wichtig ist, ihr müsst darüber reden und dann könnt ihr wunderbar dran wachsen. Karten auf den Tisch und passende Lebenslösungen gemeinsam erarbeiten, basta.

2.Kommunikation: gut runterkommen und verstehen lernen

Eventuell kennst du das auch: Dein Partner steht vor dir und du merkst sofort, dass etwas nicht stimmt.

Ein Herzmensch achtet auf kleinste Details z.B. in der Mimik, der Körpersprache und auch in der Art, wie was gesagt wird.
Es muss noch nicht mal klar erkennbar sein, winzige undefinierbare Anzeichen spürt er.

Ein Kopfmensch dagegen braucht sehr klare Aspekte, dass er merkt "ups hier ist jemand sauer". Ohne klar 'mit der Nase drauf gestoßen' zu werden, ist es für ihn schwierig, zu bemerken, ob jemand verärgert ist oder nicht.

Ein Streit zum Beispiel ist für den Kopfmensch ein eindeutiges Zeichen. Er wundert sich vielleicht, warum du vorher nichts gesagt hast und nun explodierst. Naja, du bist der Meinung du hast in der Vergangenheit oft genug durch die Blume zu verstehen gegeben, dass es so nicht funktioniert. Problem: durch die Blume ist nicht zu verstehen für den Kopfmenschen.

Was passt hier zusammen:

Der Kopfmensch kann den Herzmenschen gut runterbringen, wenn er sauer ist. Denn er reagiert nicht genauso emotional und so kann die Lage nicht eskalieren.

Der Kopfmensch analysiert Situationen mit anderen Mitmenschen rationaler und kann dadurch Fakten und hochgeschaukelte Emotionen besser voneinander trennen.

Der Herzmensch kann im Gegenzug dem rationalen Kopfmenschen lernen, Menschen besser zu verstehen.

3.Konflikte: klare Argumente und Kopf in Sand

Vom Kopfmensch kommen klare Argumente was gerade schief läuft, denn er setzt sein Fokus auf pragmatische Lösungen.

Der Herzmensch versucht Konflikte zu vermeiden, er hat regelrecht Angst vor Disharmonie.
Er denkt, Konflikte anzusprechen könnte das Gegenüber eventuell verletzen. Er wird ab und an mal stark emotional auf Kleinigkeiten reagieren.

Wahrscheinlich wird er weiter leiden und grübeln, in der Hoffnung "Kopf in Sand", irgendwann ist alles wieder schön. Lese hier wie du mit Selbstzweifel besser umgehen kannst und Selbstbewusster wirst.

Das führt dazu, das der Kopfmensch natürlich nicht versteht und somit nichts ändern kann und irgendwann eskaliert der Herzmensch.

Wenn dann die Dinge geklärt sind, ist es für den Kopfmenschen damit gut.
Er kann es abschließen. Der Herzmensch wird noch einige Zeit brauchen, um es abzuschließen.

Gut, das kann schon mal dazu führen, dass ihr aneinander vorbeiredet und einige Zeit Funkstille ist. Hier hilft folgendes: Stellt euch die Frage "Worin siehst du das aktuelle Problem?"

Wichtig: wirklich aufmerksam zuhören oder jeder schreibt es so sachlich wie möglich auf und liest es dem anderen vor.

Denk bei so was immer in ICH-Form zu argumentieren. Ich fühle…, ich empfinde... ist besser als DU bist..., DU hast….

Vielleicht ist es so, dass ihr dasselbe Thema habt und nur anders darauf reagiert, Kopfmensch und Herzmensch, eben.

4.Probleme: lösungsorientiert und umarmen

Du kommst nach Hause und bist völlig aufgelöst. Deine beste Freundin hat irgendwas Blödes zu dir gesagt, du hast spontan blöd zurück reagiert und nun ist Funkstille.

Dein Partner (Kopfmensch) startet gleich nachdem du fertig erzählt hast mit tollen Ratschlägen und Lösungen.

Naja, so richtig passen die rationalen Vorschläge nicht in deine aktuell emotional aufgewühlte Verfassung und außerdem wolltest du eigentlich nur, dass er zuhört und dich dann in den Arm nimmt und tröstet.

Was ist passiert?

Der Kopfmensch sieht eine Problemstellung als natürlich an und geht sofort in die Lösungsfindung. So ist sein Wesen, Problem erkannt und muss aus der Welt.

Dem Herzmenschen ist allerdings Nähe, Verständnis und Anerkennung wichtig

  • Wichtig für den Herzmenschen:
    Merkst du, dass du Nähe brauchst und einfach nur Zuneigung, dann sag das deinem Partner.
    "kannst du mich einfach nur mal in den Arm nehmen."

    Vielleicht braucht er einen kurzen Moment also nicht gleich die kurze Zündschnur zünden, warte bis er reagiert.
  • Wichtig für den Kopfmenschen:
    Ist dein Partner sehr aufgeregt und äußert sich über ein Problem, geht es meistens nicht um die rationale Lösung, sondern um die Bedürfnisse Unterstützung, Liebe, Umarmung.

    Frage zum Beispiel: „Magst du darüber reden und wir finden eine Lösung oder möchtest du, dass ich einfach nur zuhöre und dich festhalte?“

    Du wirst sehen, wie schnell dein Partner sich wieder beruhigt, einfach nur weil er sich von dir verstanden fühlt.

Kopfmensch und Herzmensch, passt es nun?

Ich sage: JA!

Ihr müsst nur eure Stärken kennen und euch über eure Schwächen austauschen und euer Leben lernen zu genießen.

Euer Fokus sollte auf zuhören und hinsehen liegen, seid aufmerksam und achtsam miteinander.

Redet über das, was ihr wahrnehmt, stellt euch Fragen zu eurem Denken und Fühlen.

Fazit

Reine Herzmenschen oder Kopfmenschen gibt es sehr selten. Die meisten Menschen haben von beiden Gruppen, die ein oder andere Eigenschaften abbekommen.

Merkmale von der einen Gruppe überwiegen und dadurch fühlt man sich zu der Gruppe zugehörig.

Du kannst deinen Verstand genauso wenig ausschalten wie deine Gefühle.

Du kannst dir auf Grund von Erfahrungen eine dicke Mauer um dich bauen und als Herzmensch versuchen, kühl und abgeklärt zu sein. Das wird sich allerdings negativ auf deine Zufriedenheit, deinen Freundeskreis und deine Gesundheit auswirken.

Oder als Kopfmensch kannst du versuchen, übertrieben freundlich, zuvorkommend und einfühlsam zu sein, gespielte Empathie. Dann bist du allerdings weit weg von Authentizität und das wirkt sich auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden aus und dein Freundeskreis wird sicher auch merklich kleiner.

Du kannst jedoch lernen, als Kopf- oder Herzmensch bei wichtigen Entscheidungen oder Situationen auf eine bestimmte Weise zu reagieren und das dann echt und authentisch, ohne dich unwohl dabei zu fühlen.

Obwohl es natürlich nicht den richtigen Weg gibt.

Bei Geldgeschäften zum Beispiel lässt du dich als Herzmensch eventuell von einem guten Verkäufer verleiten, jetzt gleich zuzuschlagen, weil das Angebot so super toll ist und du unwahrscheinlich schnell reich werden kannst usw. Wenn du Pech hast, ist dein ganzen Geld weg, regelrecht verzockt, völlig falsch angelegt.

Als Kopfmensch ist dein Problem, dass du Wochen/ Monate/ Jahre nicht aus dem Quark kommst, du nachdenkst und nachdenkst, ob du dein Geld anlegen sollst und was wohl das beste Produkt ist. Am Ende hast du auch nichts gewonnen, dein Geld lag untätig rum

Du kannst lernen, deine Gefühle zu lenken, dies ist Teil deiner sozialen Kompetenz und Kompetenz kann man erlernen, wie deine Kompetenz zu sprechen, zu lesen, zu gehen, Fahrrad zu fahren, zu schwimmen...

Wichtig für dich, du bist nicht der Spielball deiner Emotionen, du musst es nicht so hinnehmen und damit leben.

Du bestimmst über dein ICH.

Du bestimmst, ob und wie du dein Leben genießt.


Denke einfach immer dran, was du im Beitrag Mentaltraining erfahren hast. Für jede Emotion gibt es einen Auslöser, einen seelischen Trigger.

Ob es ein Wort ist, ein Geräusch, ein Duft oder eine bestimmte Situation. Deine Erfahrungen, deine Denkweise, deine Achtsamkeit ist entscheidend wie stark oder schwach deine Gefühle sich auswirken. Das liegt in deiner Macht.

Herzmenschen sind emotionaler und lösen Probleme meistens instinktiv und achten mehr auf ihre Gefühle. Alltagsstress kann Herzmenschen stark belasten.

Kopfmenschen hingegen denken rationaler und logischer. Sie neigen zu einer gewissen Gefühlskälte. Allerdings kommen sie mit Stress besser klar.

Der beste Weg, deinen Denkprozess zu steuern, ist, ein gesundes Gleichgewicht zu finden, in dem du Entscheidungen treffen kannst.

Starte jetzt!

Erzähl mir von dir und deinen Gedanken/ Problemen/ Wünsche/ Ziele.

Wünschst du dir endlich glücklich und gelassen zu sein oder willst du dir nie mehr Sorgen mehr machen und ständiges Grübeln endlich stoppen können?

Erzähl mir, wer du bist und bei welcher Veränderung ich dich unterstützen kann. Schreibe mir einen Kommentar oder über Kontakte eine Mail!

Ich freu mich darauf, dich kennenzulernen!

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