Eine gemütliche Szene mit einer dampfenden Kaffeetasse auf einem Tisch neben einem bequemen Sessel in einem hellen Raum. Sonnenlicht fällt sanft durch das Fenster, beleuchtet den Raum und schafft eine warme, einladende Atmosphäre. Grüne Pflanzen und persönliche Gegenstände sind im Hintergrund sichtbar. Der Fokus liegt auf der Kaffeetasse, aus der aromatischer Dampf aufsteigt, symbolisierend den Beginn eines achtsamen Tages.

Herzlich willkommen zu #8sammeln im Juli 2024. Ich freue mich, erneut an dieser inspirierenden Blogparade teilzunehmen und achtsame Momente in Bild und Wort festzuhalten. Die Mini-Blogparade "8SAMMELN: Mehr vom Leben haben mit allen Sinnen" von Susanne Wagner hat mich dazu motiviert, am 8. dieses Monats acht besondere Momente mit achtsamer Wahrnehmung zu sammeln. Heute möchte ich euch von meinem besonderen Tag erzählen, der mir gezeigt hat, wie kraftvoll und heilsam achtsame Wahrnehmung sein kann. Hier sind meine Erlebnisse zum achtsamen Start in den 08. Juli. 

Los gehts!

1. Der achtsame 8. begann schon am Abend vorher

Mein achtsamer 8. Juli begann eigentlich schon am Abend des 7. Juli, als ich mich bewusst auf eine erholsame Nacht vorbereitete. Ich praktizierte das bewusste Visualisieren und die Methode, meine eigene Realität zu schöpfen. Ich sagte mir: „Ich habe einen erholsamen und regenerativen Schlaf, ich wache morgen ausgeruht und motiviert auf.“ Diese Worte stellte ich mir mit allen fünf Sinnen vor – was ich sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken würde. Dieses Visualisieren dauerte etwa 10 bis 15 Minuten, und ich fühlte mich dabei fröhlich und dankbar, als wäre es bereits geschehen.

2. Ein wunderbarer Morgen

Am Morgen wachte ich ohne Wecker auf und fühlte mich wunderbar. Ich dachte sofort, dass dies ein großartiger Tag wird, und ich kann Bäume ausreißen. Ich schlug die Augen auf und schaute auf ein wunderbares Bild aus einem schönen Norwegen-Urlaub. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, und ich fühlte eine tiefe Dankbarkeit und Vorfreude auf den Tag.


3. Morgendliche Meditation im Bett

Ich fühlte mich so gut, dass ich meine morgendliche Kurzmeditation noch im Bett machte. Diese dient zur Reinigung, zum Loslassen von Verbindungen und zur Aktivierung meines Lichtkörpers. Die Meditation dauert etwa 15 Minuten, und schon beim senkrechten Atmen und der Verbindung mit meinem höchsten Ursprung spürte ich ein Kribbeln am Kopf und Wärme in meinen Füßen. Die Energie floss durch mich hindurch, und ich fühlte mich geerdet und gestärkt.

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4. Der Duft des Kaffee's ruft

Nun hörte ich die Kaffeemaschine knattern – ein wunderbares Geräusch, das mich rief: „Schwing deine Beine aus dem Bett und komm her, ein Genuss wartet auf dich.“ Mit Schwung warf ich die 9 kg schwere Bettdecke zurück und setzte meine Füße auf den weichen, kuscheligen Bettvorleger. Meine Gewichtsdecke fühlt sich wie eine beruhigende Umarmung an, sorgt dadurch für tiefen, erholsamen Schlaf und gibt mir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es war ein perfekter Start in den Tag.


5. Ein liebevoller Gruß an Oma

Unser Schlafzimmer befindet sich im Keller – dunkel, ruhig und immer angenehm kühl. Auf dem Weg nach oben komme ich an einem Erbstück meiner Oma vorbei – einer selbsthergestellten Placht. Die Bessarabiendeutschen, zu denen meine Großeltern gehörten, nutzten solche meist farbenfrohen, etwa einen Meter breiten und drei Meter langen selbstgewebten Tücher, um ihre Kinder darin zu tragen. Jedes Mal berühre ich die Placht und grüße Oma Maria liebevoll. Obwohl ich sie nur aus Erzählungen kenne, sie ist gestorben als ich gerade geboren war, spüre ich eine starke Verbindung zu ihr. Diese Geste gibt mir Kraft und ein Gefühl von familiärer Geborgenheit.

6. Der erste Schluck Kaffee

Der Duft des Kaffees zog mich förmlich nach oben. Die vorletzte Treppenstufe hat einen Baufehler und ist etwas höher – jeder, der das erste Mal da hochgeht, stolpert. Beim wiederholten Hochgehen erinnert sich unser Gehirn an diese Unregelmäßigkeit und warnt im Unterbewusstsein: „Achtung, Gefahr!“ – das finde ich bemerkenswert. Mir passiert dies normalerweise nicht mehr – nur wenn ich hochsprinte und meine Gedanken ganz woanders sind, also mein Unterbewusstsein abgelenkt ist. Heute bin ich achtsam und heil oben angekommen. Meine Couch zieht mich mit viel Energie an. Ich gieße den Kaffee ein, der Duft steigt in meine Nase und löst Vorfreude aus. Ich ziehe diese Vorfreude lange heraus, um mehr Dopamin zu produzieren. Ich spüre die Wärme des Kaffees, wie sie über meine Hände in meinen Körper übergeht. Der erste Schluck – ich lasse ihn langsam im Mund, um die Wärme und den Geschmack zu genießen, bevor ich ihn hinunterschlucke. Das macht ein wohliges Gefühl.

7. Achtsames Kaffeetrinken

Nach dem ersten Schluck, der mich bereits glücklich gemacht hat, nehme ich mir Zeit für jeden weiteren Schluck. Ich spüre die Temperaturveränderung, den Duft und die Konsistenz des Kaffees. Jeder Schluck ist ein kleiner Genussmoment, den ich mit allen Sinnen wahrnehme. Ich fühle mich rundum wohl und dankbar für diesen einfachen, aber intensiven Moment des Genusses.


8. Ein wunderbarer Start in den Tag

Nach etwa 30 Minuten achtsamen Kaffeetrinkens starte ich langsam in den Tag. Eigentlich wollte ich mit meiner Nachbarin spazieren gehen, aber ihr Mann und ihre Tochter bekamen über Nacht Fieber, sodass sie absagen musste. Wir versuchen mindestens einmal die Woche einen zügigen Walk hinzubekommen, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Der Vormittag ist nun offen, und ich bin neugierig, was er noch für achtsame Erlebnisse bereithält. Ich nutze das Geschenk und entscheide mich, den ganzen Tag heute mal laufen zu lassen, spontan zu sein und alles auf mich zukommen zu lassen, ohne zu planen, offen für neue, achtsame Momente.

Schluss

Wie der Tag heute endet, weiß ich nicht genau, aber ich spüre, er wird entspannt und erfüllt mich mit neuen Achtsamkeitserfahrungen, die ich noch lange in meinem Herzen tragen werde. Ich freue mich schon auf den nächsten Blogparadenartikel am 08. August und darauf, weitere achtsame Erlebnisse zu teilen. Was sind deine Erfahrungen mit Achtsamkeit im Alltag? Teile sie gerne in den Kommentaren!

P.S. Ich habe den schönen Beitrag von Anke gelesen, die ebenfalls an der Blogparade teilgenommen hat. Ihre achtsamen Juli-Momente sind sehr inspirierend, besonders wie sie trotz Müdigkeit und Schwere achtsam geblieben ist. Ihr könnt ihren Beitrag hier lesen: 8 achtsame Juli-Momente von Anke.


P.P.S. Auch Birgit hat tolle achtsame Momente mit Susannes Mikropausen-Generator beschrieben. Ihre detaillierten Beschreibungen der Übungen sind wirklich hilfreich. Besonders der Kopf-Body-Scan und das Beruhigen der Augen haben mich angesprochen. Ihr könnt Birgits Beitrag hier lesen: Achtsame Momente – Mikropausen.

  • Liebe Andrea, mit Wärme im Herzen und Genuss hab ich von deinem Tag gelesen! Mein Tag begann und verlief völlig anders – da beneide ich dich etwas und gleichzeitig finde ich es einfach wunderschön von deinen achtsamen Momenten zu lesen! Ich glaub, ich sollte auch im Keller schlafen (eigentlich liebe ich mein Dachgeschoss!).

    Mir gefällt deine Vorbereitung auf den Tag und wie du dir am Morgen Zeit nimmst. Da mag ich mir ein Beispiel nehmen! Herzlichen Dank dafür!

    Liebe Grüße aus Berlin, Anke

    • Liebe Anke,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat und du Inspiration daraus ziehen konntest. Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Tage verlaufen sind und doch beide voller achtsamer Momente waren.

      Ich finde es wunderbar, wie du trotz Müdigkeit und Schwere achtsam geblieben bist. Besonders berührt hat mich dein Moment des Wunderns mit deiner Tochter – das hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

      Herzliche Grüße aus dem Keller 😉,
      Andrea.

  • Liebe Andrea,
    ist es nicht einfach wunderbar, so wie du in den Tag zu starten? Den Grundstein dafür hast du ja schon am Abend davor gelegt. Diese Übung werde ich auch ausprobieren.
    Alles Gute und bis nächsten Monat,
    Birgit

    • Liebe Birgit,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ja, es ist wirklich wunderbar, den Tag so achtsam zu starten. Ich freue mich, dass du die Übung ausprobieren möchtest. Sie hilft mir immer sehr, um den Tag positiv und bewusst zu beginnen. Ich mache sie sehr oft auch zu anderen Tageszeiten, und es funktioniert auch bei anderen Herausforderungen – gerne dann auch länger, 30 Minuten und mehr. Das Realitäts-Schöpfen und bewusste Wahrnehmen mit allen Sinnen ist wirklich kraftvoll.

      Alles Gute und bis nächsten Monat,
      Andrea

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    Gelassenheit bringt Lebenszeit

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