April 5, 2022

Die Kraft des Waldes und die Wirkung von Achtsamkeit, Spinnerei oder was dran? Ich möchte dir meine Erlebnisse mit Achtsamkeitswandern und Energieorte erzählen. Vielleicht probierst du es selber mal aus und kannst es selber einschätzen; echt oder Illusion…

Die Kraft des Waldes

Mein Mann und ich fühlen uns grundsätzlich in der Natur am wohlsten. 95% unserer Urlaube sind in der Natur. Für uns gehört in der Natur sein, zum Leben genießen dazu. 

Auch unsere meisten Freizeitbeschäftigungen findet draußen statt. Sogar Essen zubereiten am Hexenkessel, Smoker oder Grillkamin machen wir gerne und oft im Jahr draußen, egal zu welcher Jahreszeit.

Deswegen war es für mich normal, die Natur zur Heilung zu nutzen oder besser, als ich darüber gelesen hatte, wusste ich sofort „Ja, mein Ding“.

Ich habe in meiner negativen Zeit viel im Internet recherchiert, um Lösungen für mein Stressproblem und Panikattacken zu finden. Die Berichte über die Wirkung von Waldluft und was bei Bewegung im Gehirn passiert, fühlten sich gut und richtig für mich an.

Ich möchte dich mitnehmen diese Erfahrung auch zu erleben.

Mein Beitrag vermittelt dir vielleicht schon das Gefühl und damit die Neugierde es selbst erleben zu wollen. Lese weiter und erzähle mir gerne von deinen Erlebnissen. 

Aller Anfang ist schwer

Wir wohnen in direkter Nähe zu verschieden Waldgebieten, Seen und Heidelandschaften. Deswegen war die Umsetzung, dass Achtsame wanden auszuprobieren kein großer Aufwand für mich.

Die ersten bewussten Spaziergänge, waren noch geprägt von grübeln, zweifeln und Gedankenkarussell. Ich hatte zwar schon einiges gelesen über Achtsamkeitswandern. Wie es geht und was man beachten soll und wie man sich fokussiert aber so einfach klappte es nicht.

Allerdings, durchhalten ist hier die Hauptzutat, von Mal zu Mal wurde es besser.

Ich bin dann jeden Tag mind. für 1h raus und habe meine 5 bis 8km Runde gedreht inkl. Pause am Mözener See, mein Energieort.

Nach einigen Tagen wurde es wirklich toll. Ich merkte, dass Gedanken kommen, lies sie kurz zu und blickte dann bewusst zu einer Baumkrone oder einer Pflanze am Boden und redete in Gedanken mit diesem Objekt.

Zum Beispiel: „Oh du bist ja ein schöner Baum, stehst du schon lange da?“ oder „Ist das eine schöne Blume und die gelbe Farbe leuchtet herrlich“

Auch ohne reden klappt es, du richtest dein Blick bewusst auf Baum, Vogel, Strauch oder lässt deinen Blick langsam in der Umgebung schweifen und nimmst die einzelnen Objekte bewusst war.

Während des Guckens oder in Gedanken reden, ziehe den Mund zu einem Lächeln nach oben, dann bildet dein Gehirn Dopamin (Glückshormone).

Bewegung von Körper, Geist und Augen kurbeln die Dopamin-Produktion so richtig an. Probiere es, du spürst es!

Wenn ich so richtig in negativer oder in depressiver Stimmung war oder eine Panikattacke nach der anderen kam, hat es manchmal wirklich eine gute Stunde gedauert bis ich im Gehirn Entspannung gespürt habe. Lese hier mein Angebot Angst, Panik und Blockaden lösen.

Es war dann ein Gefühl von Leichtigkeit und Helligkeit zu fühlen, die die depressive Stimmung verdrängt hat.

Schwierige Gespräche und Klärung der Gedanken

Ich nutzte diese Waldrunde und meinen Energieort Mözener See sogar, um mich auf ein schwieriges Gespräch vorzubereiten und es auch dort zu halten (es war ein Telefonat).

Zu Hause hatte ich zwar begonnen mir Notizen zu machen und gedanklich das Gespräch durchzuspielen, merkte aber, ich werde immer nervöser.

Also ging ich erst meine Waldrunde so lange, bis ich merkte wie die Anspannung schwächer wurde. Einige Minuten vor dem Telefonat mit der toxischen Chefin kam ich an meiner Bank an meinem Energieort am Mözener See an.

Ich genoss die Ruhe und sog die Kraft in mich auf. 

Das Telefonat war wie zu erwarten, gezielt dazu da, mich weiter fertig zu machen. Ich konnte jedoch soviel Ruhe und mentale Stärke ausstrahlen und meine vorbereitete Stellungnahme selbstbewusst durchziehen.

Ich war so stolz auf mich. Die Person am anderen Ende konnte ihr Ziel für den heutigen Tag nicht erreichen.

Ich nutze die Wirkung der Klärung von Gedanken durch Bewegung auch wenn ich im Büro nicht weiterkomme. Durch die Bewegung synchronisierst du beide Gehirnhälften und Kreativität und Konzentration werden wieder besser.

Dann gehe ich unsere „Bratwurststrecke“. Sie sieht auf dem GPS-Bild wie eine Bratwurst aus. Der Vorteil; ein befestigter schmaler gerader Weg umgeben von Natur.

Ich habe das Gefühl, mein Gedanke werden dadurch auch geradliniger und klarer. 

Ich habe dann ein Notizbuch dabei und gehe bewusst raus, um mir Gedanken zu dieser einen Sache zu machen.

Zwischendurch natürlich immer wieder daran denken, die Natur wahrzunehmen und dann kommen plötzlich wieder praktikable neue Gedanken.

Du kannst die Wirkung auch im Büro hinbekommen, indem du regelmäßig Bewegungspausen durchführst z.B. mit Überkreuzübungen.

Allerdings Bewegung plus schöne Umgebung bringen halt auch zusätzlich die Glückshormone und das Wohlgefühl.

Mein Mann läuft beim telefonieren oft hin und her, da ist die Wirkung ähnlich. Bewegung bringt beide Gehirnhälften in die gleiche Frequenz und dann bist du mental stark und somit fokussiert, ausgeglichen und gelassen. 

Die Baumenergie spüren

Vor ein paar Tagen war ich wieder auf meiner Waldrunde unterwegs oder eigentlich heißt sie Hunderunde. Als der Vater von meinem Mann noch lebte und uns ab und zu besuchte, ging er 2x am Tag mit Hund Luna diese Strecke.

Durch Karl und Luna haben wir den tollen Waldweg erst kennengelernt.

Es ist Ende Februar und noch keine frischen Pflanzen lenken mein Blick ab. Vielleicht bemerkte ich deswegen die Bäume mit Gesichtern.

Nein; ich bin nicht verrückt geworden.

Ich lief durch hauptsächlich Buchenwald und die alten Astnarben sehen manchmal wie Gesichter aus. Der Spaziergang hat mir sehr viel Freude bereitet, es waren ausschließlich freundliche und lächelnde Augen.

Probiere es mal aus!

Auch wenn jetzt kein Februar mehr ist, kannst du durch Achtsamkeit tolle Dinge zu jeder Jahreszeit wahrnehmen! 

Du bist hinterher definitiv fröhlich und spürst Leichtigkeit.

In meiner Zeit der Panikattacken, habe ich sogar Bäume bewusst mit der flachen Hand berührt für einige Sekunden, es war wie ein innerer Drang, es zu tun.

Ich spürte bei manchen Bäumen sogar die Kraft, die sie mir geben. Es hat mich sehr beruhigt und die Anspannung fiel ab, es war wie in den Arm genommen zu werden.

In einer schwierigen Zeit mit Traurigkeit, Stress und Ängsten sucht deine Psyche nach Auswegen und meine hat den Wald als Kraftgeber gefunden, wahrscheinlich weil ich mich schon immer in der Natur wohl gefühlt habe.

Gestern erst bin ich wieder die Hunderunde gelaufen und habe lauter Partnerbäume wahrgenommen, sind mir noch nie so aufgefallen.

Das sind Bäume die beim Wachsen mit einem anderen Bäumen verbunden sind.

Du siehst, egal wann du in der Natur bist, wenn du aufmerksam beobachtest und deine Gefühle frei lässt, wirst du tolle Erlebnisse haben.

Achte mal bewusst drauf!

Mal sind die Baumpartner schon beim aus der Erde kommen miteinander verbunden, manchmal nur durch das Wurzelwerk und manchmal erst zu späterer Zeit, wenn sie schon einige Meter allein gewachsen sind.

Alles erwacht zum Leben

Letztens konnte ich beobachten, wie zwei Eichhörnchen fangen spielten oder es ging um die Partnerwahl. Das ging Baum hoch und runter und zum nächsten gewetzt und wieder hoch und runter.

Eine Freude, dem Treiben zuzuschauen.

Bis ein Wächtervogel, wahrscheinlich ein Eichelhäher, mich bemerkte und Warnrufe ausstieß. Plötzlich blieben beide Eichhörnchen wie festgefroren am Baumstamm kleben.

Erst als ich mich langsam weiterbewegte und der Vogel aufhörte zu warnen, ging das Spiel weiter.

Merkst du es gerade, nicht nur tolle Dinge sehen ist möglich auch die Natur hören ist wunderbar oder fühlen. Versuche mal den Wind auf deiner Haut zu spüren oder die wärmende Sonne.

Für jeden Wahrnehmungstyp ist in der Natur etwas dabei, seinen Energiespeicher wieder aufzufüllen. Lese hier was Wahrnehmungstypen sind.

So, so schön und kraftvoll ist die Natur.

Ich liebe ja ganz besonders den Frühling. Wenn alles wieder zum Leben erwacht, nach der Winterruhe, das frische Grün, die bunten Frühlingsblumen und das aufgeregte Zwitschern der Vögel…

Falls gerade Frühling ist, wenn du den Artikel liest, gehen mal raus in die Natur und beobachte doch mal bewusst die Knospen der Bäume und Sträucher.

Berühre auch mal zart die ein oder andere Knospe, vielleicht spürst du die Kraft der Natur und kannst diese Kraft mitnehmen in deinen Alltag.

Falls gerade kein Frühling ist, gehe trotzdem raus in die Natur und erlebe die aktuelle Jahreszeit mit deinem Achtsamen Blick.

Fazit

Die Bewegung, die Waldluft und die beruhigenden Töne der Natur, lassen dich wieder deine Energie spüren und deine Speicher können sich auffüllen.

Jede Jahreszeit hat seinen außergewöhnlichen Reiz.

Der Sommer ist toll, die bunten Farben der Blumenwiesen, die wärmenden Sonne. Ebenso im Herbst gibt es tolle Erlebnisse in der Natur, wenn die Farben der Bäume ins gelb-rote wechseln und die Blätter durch den Wind wirbeln.

Ich bin immer sehr begeistert, von diesem Schauspiel.

Auch der Winter hat seinen Reiz, wenn alles zur Ruhe kommt und es draußen still ist und kalt. Am schönsten ist es natürlich im Winter, wenn eine weiße Schneedecke alles sanft bedeckt plus klares, kaltes und sonniges Wetter, herrlich.

Achtsamkeitswandern ist wie Meditation und hat eine ähnlich starke Wirkung. 

Du erlangst du innere Ruhe, Stärke und Klarheit. Dein Gehirn produziert Glückshormone und baut Stresshormone ab.

Probiere es doch gleich mal aus!

Ich freue mich sehr, wenn der Artikel für dich wertvoll war. Erzähle mir von deiner Erfahrung mit Achtsamkeitswandern und deinem Energieort oder schicke mir schöne Fotos davon.

Ich wünsche dir spannende Tage.

Gelassenheit bringt Lebenszeit.

Deine Andrea

Erzähl mir von dir und deinen Herausforderungen!

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Träumst du davon endlich glücklich und gelassen zu sein oder willst du dir nie mehr Sorgen mehr machen und ständiges Grübeln endlich stoppen können?

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Ich freu mich darauf, dich kennenzulernen!


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